24.02.2016, 08:00 Uhr

Der Traum vom schönen Wohnen

Pizza und Pasta im „La Botte“ in Andritz: Christian und Hans Leger mit WOCHE-Redakteur Max Daublebsky (v. l.) und italienischer Küche von Fatmir Kadrii (stehend). (Foto: geopho.com)

Hans und Christian Leger von NHD über die Entwicklung des Immobilienmarktes in Graz.

Immer mehr Leute ziehen nach Graz und der Immobilienmarkt in der Landeshauptstadt boomt. Beim WOCHE-Business-Lunch erzählen Hans und Christian Leger von NHD-Immobilien, wie und wo sie dabei mit leistbarem Wohnraum mitmischen wollen, welche Vorteile ihre schlanke Unternehmensstruktur hat und wovon ihre Kunden träumen.

WOCHE: Immer mehr Leute drängen nach Graz, die Immobilienpreise sind über viele Jahre gestiegen. Gibt es eine Immobilienblase?
Christian Leger: Wenn man die Preise innerhalb Österreichs vergleicht, ist Graz noch immer ein relativ günstiges Pflaster. Die Preise sind bis 2014 gestiegen, seitdem aber relativ stabil. Wir gehen davon aus, dass das auch so bleibt.

Gibt es in der Stadt noch günstige Lagen?
Hans Leger: Was wir beobachten können ist, dass sich der Preis heute durch die hohe Anfrage in vermeintlich schlechten Lagen wie Lend und Gries an bessere Lagen annähert. Wir glauben aber, dass sich der Preis dort für Anleger trotzdem rechnet.
C. L.: Vor zehn Jahren hätte wahrscheinlich kein Bauträger gewisse Grundstücke in der Stadt angegriffen. Man braucht ja nur die Gegend rund um den Bahnhof anzuschauen, wo gerade sehr viel gebaut wird.

Wie sieht für Sie als Immobilienentwickler das absolute Traumprojekt aus?
C. L.: Ich sage Ihnen, was der Kunde gerne hätte: Beste Infrastruktur, Bus und Straßenbahn vor der Haustüre, keinen Verkehr, Blick ins Grüne, Zentrumsnähe und absolute Ruhe.

Das klingt nach der Eier legenden Wollmilchsau.
C. L.: Unser Projekt in der Kahngasse, wo von 46 Wohnungen noch eine frei ist, kommt dem schon sehr nahe. Ich habe dort die Infrastruktur, die Mur und den Radweg in der Nähe, kann laufen gehen und die Stadt ist nicht zu weit weg. Ich glaube aber auch, dass unser Projekt am Pfeifferhofweg in Andritz etwas ganz Besonderes wird, wo drei exklusive Doppelhäuser und ein Einfamilienhaus entstehen. Es kommt natürlich immer auch darauf an, wonach jemand sucht. Wir merken aber, dass die Infrastruktur immer wichtiger wird.

Sie führen Ihr Geschäft zu zweit, haben nur eine Mitarbeiterin. Warum?
C. L.: Da wir so eine schlanke Unternehmensstruktur haben, kann der Kunde auch immer mit der Verantwortlichen sprechen – das ist unser großer Vorteil.
H. L.: Dazu kommt, dass wir so die Wohnungspreise knapper kalkulieren können. Wenn die Fixkosten gering sind, tun wir uns leichter, leistbaren Wohnraum zu schaffen. Sämtliche notwendigen Leistungen kaufen wir bei Bedarf zu.
C. L: Und wir haben mit der „UBM Development AG“ einen verlässlichen Partner, der es uns zusätzlich ermöglicht, auch Projekte in weit größeren Dimensionen umsetzen zu können.

Hans Leger

Geboren am 29. Mai 1944 in Graz.
Ist geprüfter Bilanzbuchhalter und hat mehr als 20 Jahre Erfahrung als Immobilienentwickler.
Seit 2010 für die Strategieentwicklung bei NHD-Immobilien zuständig.
Schätzt es, als Selbstständiger unabhängig zu sein.
Spielt als Ausgleich zur Arbeit gerne Golf, macht Städtereisen, schwimmt, ...

Christian Leger

Geboren am 1. Mai 1974 in Graz.
Ist verheiratet und Vater von einem zweijährigen Sohn – der zweite folgt im April.
BWL-Studium an der Uni Graz.
Ausbildung zum Immobilientreuhänder.
Managementpositionen in diversen Konzernen.
Bei NHD für die operativen Geschäfte zuständig.
Verbringt seine Freizeit am liebsten mit der Familie oder beim Tennis.

NHD-Immobilien

NHD steht für „New Home Development“.
Geschäftsführer sind Hans und Christian Leger.
Spezialist für Immobilienentwicklung in Graz und Graz-Umgebung.
Adresse: Neubaugasse 24, 8020 Graz.
Web: nhd-immobilien.at

Gast und Wirtschaft

La Botte
Stattegger Straße 49, 8045 Graz
Tel.: 0316/69 45 41
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr, Sonn- und Feiertag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Beschreibung: Das "La Botte" in Andritz war bis auf den letzten Platz gefüllt – eine Reservierung für das Mittagessen ist also ratsam. Auf der Karte stehen italienische Klassiker wie Pizza, Pasta und Risotto, aber auch Fisch, Fleisch und Meeresfrüchte.

Das Essen
Für Hans Leger gab es ein Risotto mit Steinpilzen, Garnelen und Calamari, für Christian Leger ein Menü mit Pasta und Salat und für die WOCHE eine Pizza Calabrese aus dem Holzofen mit scharfer Salami und Cherrytomaten.
Die WOCHE meint: Die Zutaten werden im La Botte laut Homepage direkt aus Italien importiert, außerdem gibt es große Portionen und eine große Speisekarte. Da auch die Qualität stimmt, wundert es nicht, dass das Lokal gut besucht ist.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.