10.02.2017, 12:31 Uhr

"Fit im Job 2017" – der Preis für "gesunde Unternehmen"

Für die gesunde Sache: Johann Lampl (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft), LR Christopher Drexler (Land Steiermark), LR Christian Buchmann (Land Steiermark), Obfrau Daniela Gmeinbauer (WKO Steiermark), Gerald Kogler (Merkur Versicherung AG), Christian Supper (Pensionsversicherungsanstalt), Vizepräsident Andreas Herz (WKO Steiermark) (v.l.) (Foto: Foto Fischer)

Der Förderpreis "Fit im Job 2017" ist ausgeschrieben. Zum bereits 16. Mal wird er von der WKO Steiermark, der Merkur Versicherung, dem Land Steiermark und vielen weiteren Kooperationspartnern vergeben.

Eine gesunde Unternehmensphilosophie sorgt für gesunde Mitarbeiter: Diesem Credo folgt auch das Projekt "fit im Job". Der Preis wird nun zum 16. Mal in Folge ausgeschrieben. Mitmachen und gewinnen können alle steirischen Unternehmen, die meinen, sich mit ihrer betrieblichen Gesundsheitsförderung auszuzeichnen. In insgesamt vier Kategorien (geordnet nach Unternehmensgröße) werden die Betriebe dann prämiert.

Zahlreiche Kooperationspartner

"Aktive Vorsorge beginnt, bevor es weh tut", sagt Gerald Kogler, Generaldirektor der Merkur Versicherung AG. Gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG sind auch die WKO Steiermark und das Land Steiermark mit an Bord bei "fit im Job". Ebenso wie die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, die Ärztekammer Steiermark, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau, der Pensionsversicherungsanstalt sowie der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung. WKO Steiermark-Obfrau Daniela Gmeinbauer freut sich über die zahlreichen Kooperationspartner: "Wir freuen uns, die Erfoglsstory 'fit im Job' fortsetzen zu können. Was 2002 mit einer Handvoll Betrieben begonnen wurde, ist zu einer umfassenden gesunden Bewegung geworden, der sich immer mehr Unternehmen anschließen."

Das Projekt

"Körperlich und geistige Fitness von Firmenchefs sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Voraussetzung dafür, dass die heimischen Unternehmen im In- und Ausland erfolgreich sind", meint Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Und Gesundheitslandesrat Christopher Drexler fügt hinzu: "Ich will, dass die Steirer länger und gesünder leben. Wir verbringen relativ viel Zeit am Arbeitsplatz, daher ist die betriebliche Gesundheitsförderung sehr wichtig." Dass die Zahl der Bewerbungen bei "fit im Job" steigt, sieht Drexler als gutes Zeichen in die richtige Richtung.

Österreich im EU-Schnitt Aufholbedarf

Bis 2030 wird jeder vierte Steirer über 65 Jahre alt sein, aktuell ist es jeder fünfte Steirer. Daher steht nicht nicht nur alt werden, sondern gesund alt werden, im Fokus des Projekts. "Bei der Gesundheitsförderung hat Österreich im EU-Schnitt noch Aufholbedarf", meint Kogler. Verpflichtende betriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung wird es nicht geben. Andreas Herz, Vizepräsident der WKO Steiermark, sieht diese nicht als zielführend: "Wenn ein Obstkorb an jedem Arbeitstisch steht, aber keiner zugreift, fehlt das Bewusstsein für eines gesunden Lebensstil. Eine Verordnung von oben herab ist nicht sinnvoll. Zuerst muss das Bewusstsein der Leute gestärkt werden, wie etwa Lauftreffs in Unternehmen, wo der Chef selbst mitläuft."

Teilnahmeschluss: 31. Mai

Bis zum 31. Mai 2017 können sich Betriebe noch für den Förderpreis "fit im Job 2017" bewerben. Die Preisverleihung findet am 27. November 2017 in Graz statt.
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