16.05.2018, 15:30 Uhr

Strom, der für ganz Indien reicht

Primus Steiermark: Grüne Technologien boomen (Foto: Green Tech Cluster)

Grazer Start-Ups zeigen, wie Grüne Technologie funktionieren kann.

Grüne Technologien und Umweltschutz sind ein zentrales Thema. Neben den etablierten Green Tech Unternehmen zeigen auch immer mehr Start-Ups mit ihren innovativen Lösungen auf. Gemeinsam werden Technologien für eine nachhaltige Zukunft entwickelt.
Unter dem Begriff Grüne Technologien werden erneuerbare Energien wie Wind, Solar, Biomasse und Wasserkraft verstanden.

Kraftwerk für den Balkon

„Zusätzlich zählen jedoch auch viele andere Bereiche wie Energiespeicher, alternative Antriebstechnik wie E-Mobilität, Energieeffizienz und die Abfallwirtschaft dazu“, erklärt Bernhard Puttinger, Geschäftsführer des steirischen Green Tech Clusters.
Gerade die Steiermark überzeugt mit zukunftsweisenden, Grünen Technologien. „So erzeugen steirische Technologien 20 Prozent des weltweiten Grünen Stroms. Dies entspricht 1.200 Terawattstunden und somit dem gesamten Stromverbrauch Indiens mit 1,2 Milliarden Menschen“, erläutert Puttinger. Neben den etablierten Green Tech Unternehmen überzeugen auch steirische Jungunternehmen mit ihren zukunftweisenden Produkten und Dienstleistungen.
Das Start-Up „E2T“ hat beispielsweise ein Sonnenkraftwerk für den heimischen Balkon im Bierkistenformat entwickelt. Das System wird einfach an die Steckdose angesteckt, erzeugt Strom, speichert diesen und gibt ihn völlig automatisch bei Bedarf wieder ab.
Ein weiteres Beispiel ist die digitale Plattform „Schrott24“. Hier werden Altmetall und Schrott vom ausgemusterten Airbus A310 bis hin zu kleinen Mengen von privaten Haushalten effizient und transparent gehandelt.
Der ideale Playground für weitere Erfolgsgeschichten ist der neu gestartete Green Tech Hub im Science Tower. Hier arbeiten Start-Ups mit etablierten Unternehmen an Grünen Technologien von morgen, um die Steiermark weiterhin als Green Tech Valley zu positionieren.

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