21.12.2017, 10:43 Uhr

Vorgezogenes Weihnachten im Stadion

Manchmal sind die einfachen Geschenke so besonders wertvoll: Die Woche Steiermark hatte für das Heimspiel von Sturm Graz gegen St. Pölten am 9. Dezember noch freie Karten und bot diese über das Verantwortung zeigen! Netzwerk sozialen Organisationen an. Wer möchte ein Fußballspiel im Stadion verbringen?

Unter anderem meldete sich das Kinderheim kids@home von Rettet-das-Kind am Semmering, von dem sich auf Einladung der Woche eine Gruppe fußballbegeisterter Kinder und Jugendlicher mit ihren Betreuern auf den Weg nach Graz und ins Stadion in Liebenau machte. Sie konnten beim letzten Spiel des Erfolgstrainers Franco Foda auch dessen letzten Sieg und seinen Abschied und Ehrung erleben – ein unvergesslicher Abend.

Diesen Dank der Kinder formuliert der Geschäftsführer von Rettet-das-Kind so:

Am Samstag, den 9. Dezember haben einige Kinder und Jugendliche der Kinder- und Jugendwohngruppe vorgezogene Weihnachten erlebt. Vom winterlichen Spital am Semmering ging es mit dem Bus in die Landeshauptstadt Graz zu einem Fußballspiel von Sturm Graz, für viele Kinder unserer Einrichtung ihr Herzensklub schlechthin. In vielen Kinderzimmern hängt zwar ein Bild oder Wimpel des Fußballvereins, aber ein richtiges Spiel zu sehen ist nicht so einfach...

Viel zu früh in Graz angekommen ging es gleich zum Stadion, das die Kinder gleich durch das Flutlicht wahrgenommen haben. Bevor der Anpfiff erfolgte, konnten wir noch die Ehrung des langjährigen Trainers Franco Foda durch den Landeshauptmann der Steiermark verfolgen - sehr beeindruckend für uns alle. Dann der Anpfiff und das Spiel mit einem letztendlich verdienten Heimsieg für Sturm Graz und dem Steiermark-Lied am Ende der Begegnung. In der Pause gab es aufgrund der winterlichen Temperaturen noch einen Tee.

Wir möchten uns bei der Woche sowie bei Verantwortung zeigen für die Organisation sehr herzlich bedanken. Wir konnten einen wirklich nicht alltäglichen Ausflug durchführen, der ohne die Zurverfügungstellung der Eintrittskarten einfach nicht möglich gewesen wäre. Vielen herzlichen Dank dafür kommt von den Kindern, von den BetreuerInnen und von mir.

Joachim Pichler

Geschäftsführer Rettet-das-Kind Steiermark



Weitere Informationen: Verantwortung zeigen!
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