29.03.2017, 15:37 Uhr

WOCHE-Karrierecoach Doria Pfob: So rückt man sich ins rechte Licht

Die Karriereleiter "rauffahren": WOCHE-Karrierecoach Doria Pfob (l.) berät Ulrike Flakus bei einer Fahrt in der Grazer Schloßbergbahn. (Foto: Prontolux)

Expertin Doria Pfob erklärt, wie man sich am Arbeitsmarkt gut vermarktet.

Die Suche geht weiter ... nach Tipps von WOCHE-Karriereberaterin Doria Pfob und nach den idealen Jobs für die Bewerberinnen und Bewerber des Coachings.
Wie jede Woche fand das WOCHE-Karrierecoaching an einem außergewöhnlichen Ort in Graz statt – so half Doria Pfob diesmal der Kandidatin Ulrike Flakus beim Rauffahren in der Schloßbergbahn zu neuen Hochgefühlen.

Nachteil zum Vorteil machen

"Wenn man vor der Herausforderung steht, einen neuen Job zu finden, und denkt, dass das Alter oder ein häufiger Jobwechsel erschwerende Faktoren sind, kann man solche Dinge in ein positives Licht rücken", erklärt Pfob. "Der Bewerber kann vor dem Arbeitgeber punkten, indem er sagt: Mit mir gewinnen Sie einen erfahrenen Mitarbeiter in verschiedenen Themenfeldern." Ebenso können die unterschiedlichen Typen von Menschen, mit denen man bisher gearbeitet hat, in einer Auflistung Platz finden. "Von den diversen Chefs bis hin zu den Kollegen, die sich alle in ihrer Art unterscheiden, profitiert man stark und kann zusammenfassen, mit wie vielen Charakteren man bisher schon gut zurechtgekommen ist und dadurch seine Flexibilität im Job hervorheben."

Ruhe bewahren

Doria Pfob rät Flakus, auch bei Absagen dranzubleiben und herauszufinden, warum man nicht genommen wurde. Es ist hilfreich, andere Menschen zu fragen, auch Personaler, in welchem Unternehmen oder in welcher Position man noch gesehen wird. „Auch wenn man immer wieder hört, dass es für manche Menschen ganz schwierig sein wird, einen Job zu bekommen, gilt es, durchzuatmen und positiv zu denken. Es gibt für jeden einen passenden Job“, meint Pfob.

Aktuelle Referenzen

Wichtig ist auch, der Bewerbung ein Dienstzeugnis beizulegen, das von der aktuellsten Stelle kommt, in der man sich derzeit befindet. "Dieses ist am aussagekräftigsten." Wer etwa bei Freiwilligenprojekten mitgearbeitet hat, kann auch von diesen Stellen nach einem Referenzschreiben fragen. „Meinungen von Dritten haben oft eine höhere Aussagekraft als nur ICH-Botschaften“, so Pfob.


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Zu Doria Pfob



Ist: Karrierecoach, Uni-Lektorin, Rednerin und Marketingberaterin
Bücher: "HerzensMarken – Im Überfluss gefragt sein", "Der KarriereBestseller – Dein Traumjob ist kein Zufall"
Motivation: Bewerbern zeigen, wie sie für Arbeitgeber unwiderstehlich werden und Unternehmen, wie man die Herzen der Kunden gewinnt
www.doria.at, karrieregarage.com
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