Leserbrief
"Mit der 2G-Regel trifft die Regierung mitten ins Herz der Ungeimpften"

Leserbrief von Andrea Jarolim zur 2G-Regel

Waren im letzen Lockdown noch alle gleich betroffen, trifft diese Regel jetzt einzig die Ungeimpften und Genesenen, deren Erkrankung schon länger als sechs Monate her ist. Antikörper spielen anscheinend sowieso keine Rolle und sollen auf Anweisung des Gesundheitsministeriums an die Ärzte auch niemanden von der Impfung abhalten. Die Impfquote soll steigen, um jeden Preis.
Fraglich, ob all die Maßnahmen auch Sinn ergeben. Beispiel Christkindlmarkt: Der Bummel über den Markt kann keinem verwehrt werden. Geimpft, genesen oder getestet spielt keine Rolle. Jeder kann sich in das Getümmel stürzen. Nur wer etwas kaufen oder konsumieren möchte, muss sich mit 2G registrieren und bekommt als Zeichen der Berechtigung ein Armband. Den Ungeimfpten ist der Konsum verwehrt. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind weiterhin für alle zugänglich. Als wäre das Virus in vollgefüllten Bussen und U-Bahnen plötzlich ungefährlich. Auch in der Gastronomie gilt 2G nur für die Gäste, nicht aber für das Personal. Ein ungeimpfter Kellner darf also ausschließlich geimpfte und genesene Gäste bedienen. Hier haben sich wohl die Tourismusvertreter durchgesetzt. Hat die Gastronomie schon jetzt massive Probleme genügend Personal zu bekommen, wäre es mit 2G - auch für das Personal - wohl unmöglich.
Wo bleibt hier der Sinn? Diese Maßnahmen haben nichts mit Gesundheitspolitik zu tun. Sie dienen ausschließlich dazu, die Ungeimpften an den Pranger zu stellen und zu drangsalieren. Dabei geht die Spaltung der Gesellschaft diesmal bis in die Familien hinein. Und genau das ist das Ziel dieser Maßnahmen. Die Ungeimpften sollen weich gekocht werden, bis sie sich endlich impfen lassen.

Von Andrea Jarolim aus Gaspoltshofen



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