Den Gürtel wieder enger schnallen

Suppe ist ein Allrounder beim Fasten: Sie versorgt den Körper mit Flüssigkeit und wertvollen Mineralien.
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  • Suppe ist ein Allrounder beim Fasten: Sie versorgt den Körper mit Flüssigkeit und wertvollen Mineralien.
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BEZIRKE (jmi). Nach dem Fasching werden sich viele aufs Neue von Süßem, Alkoholischem und verlockenden Snacks verabschieden.
Aber nicht nur die Zeit vor Ostern regt zum eingeschränkten Essverhalten an. Durch die teilweise oder völlige Einschränkung von Speisen und Getränken soll der Körper entschlackt und die Willenskraft erhöht werden. Ein Ruhegefühl soll eintreten. Auch auf die Lebenserwartung soll das Fasten einen positiven Einfluss haben. Wer im Fasten eine Crash-Diät sieht, ist vorab zum Scheitern verurteilt. Denn: Wird der bisherige Lebensstil nicht positiv verändert, ist das Ausgangsgewicht nach kurzer Zeit wieder erreicht. "In der Schulmedizin steht man dem Fasten eher kritisch gegenüber, da der Körper in dieser Phase von seinen eigenen Eiweißreserven zehren muss", weiß Cornelia Wagner, Diätologin in Bad Schallerbach.

Sanft beginnen

Der Einstieg gelingt, indem man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Zudem sollte vorab ein Arzt konsultiert werden, um die "Fastentauglichkeit" abzuklären. Wagner erläutert: "Wichtig ist, dass der Einstieg ins Fasten sanft begonnen wird und dass am Ende der Fastenzeit ein langsamer Kostaufbau erfolgt, bis man schluss-endlich wieder in seinen 'alten Essrhythmus' zurückgefunden hat." Starke körperliche Belas-tung sollte vermieden werden. "Fastet man alleine, ist es sinnvoll, sich vorab gut mit dem Thema auseinanderzusetzen. Bei geführten Fastenkursen wird man in der Regel gut angeleitet", informiert die Expertin. Um einer Überanstrengung vorzubeugen, kann es zudem sinnvoll sein, sich während des Fastens eine berufliche Auszeit zu gönnen.

Wichtig: Viel trinken

Schränkt man feste Nahrung ein, muss die Aufmerksamkeit auf die Flüssigkeitsversorgung gelegt werden. "Leitungswasser, stille Mineralwässer, Früchte- und Kräutertees, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte und Gemüsesuppen sind zum Fas-ten bestens geeignet. Der Kostaufbau sollte mit gedünstetem Obst und Gemüse, fettarmen Erdäpfel-, Getreide- und Milchprodukten erfolgen", so die Expertin. Aber nicht für jeden ist eine Fastenkur geeignet: "Bei vorliegenden Essstörungen, psychotischen Erkrankungen, schweren Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen, Untergewicht und Krebserkrankungen sollte von Fastenkuren definitiv Abstand genommen werden", betont Wagner. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit, bei schweren Erkrankungen oder kurz nach operativen Eingriffen sollte darauf verzichtet werden.

Suppe ist ein Allrounder beim Fasten: Sie versorgt den Körper mit Flüssigkeit und wertvollen Mineralien.
Diätoligin Cornelia Wagner empfiehlt: "Ob Tees, verdünnte Säfte oder Wasser – das A und O beim Fasten ist, viel zu trinken."
Autor:

Julia Mittermayr aus Grieskirchen & Eferding

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