Keine COVID-19-Ansteckungsgefahr für Haustiere
Wichtige Hygienemaßnahmen mit Hund & Katz

Wer in COVID-19 Quarantäne steckt darf mit dem Hund nicht Gassi gehen. Dafür sollten Personen aus dem gleichen Haushalt oder Hundesitter beauftragt werden.
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Haustierbesitzer, die mit dem COVID-19-Virus infiziert sind, müssen sich zwar nicht um die Gesundheit ihrer Lieblinge sorgen. Allerdings sind die Einhaltung von Hygienemaßnahmen im Umgang mit den Tieren ein Muss, damit sie nicht zu Kontaktträgern werden.

EFERDING. Laut Stellungnahme der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gibt es derzeit keine Hinweise, dass von unseren Heimtieren eine Ansteckungsgefahr für COVID-19 ausgeht. Die Einhaltung einer guten Hygienepraxis ist beim Umgang und bei der Versorgung der Tiere jedoch immer sinnvoll und wichtig.

Gassi gehen mit dem Hundesitter
Laut Andrea Leutgöb-Ozlberger von der Eferdinger Tierarztpraxis dürfen Tierbesitzer den Ort der Quarantäne nicht verlassen. Was so viel bedeutet wie: Gassi gehen auf der Straße, in Parks oder im Wald sind nicht gestattet. Wer ein Haus mit Garten besitzt darf sich auf diesem frei bewegen. Laut dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz dürfen soziale Kontakte aber auch in diesem Fall nicht wahrgenommen werden. Es wird weiters empfohlen, grundsätzlich wie bisher alle Hygieneregeln auch im Umgang mit Haustieren einzuhalten. Daher sollte im Fall einer Quarantäne auf die externe Betreuung von Hunden, etwa die Unterbringung in einer Hundepension oder das Beauftragen eines Hundesitters zum Gassigehen, zurückgegriffen werden.

Hygienemaßnahmen zum eigenen Schutz
Laut Stellungnahme der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gibt es derzeit keine Hinweise, dass von unseren Heimtieren eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Die Einhaltung einer guten Hygienepraxis ist beim Umgang und bei der Versorgung der Tiere jedoch immer sinnvoll und wichtig. Dazu gehört gründliches Händewaschen mit Seife vor und nach dem Berühren der Tiere und der Handhabung mit deren Futter oder Utensilien. "Generell gilt, dass Menschen, die krank sind, den engen Kontakt mit ihren Heimtieren vermeiden sollen. Es ist vom Streicheln, Kuscheln, Küssen, Abschlecken lassen oder Teilen von Nahrung dringend abzusehen, da dass Fell, aber auch alle Gegenstände eine Kontaktoberfläche darstellen", rät Leutgöb-Ozlberger.

Nur von Mensch zu Mensch
"Wir befinden uns in schwierigen Zeiten und müssen derzeit unseren kompletten Alltag den Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krankheit 2019, abgekürzt „COVID-19“, unterwerfen", rät die Eferdinger Tierarztpraxis Betroffenen, Haushaltsmitglieder mit der Versorgung der Tiere zu beauftragen. "Während das Virus wahrscheinlich einen tierischen Ursprung hat, scheint es sich laut Einschätzung des Europäisches Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten nur von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion und kontaminierte Oberflächen zu verbreiten", ist laut Leutgöb-Ozlberger die Pflege von Haustieren aus Haushalten in Quarantäne unter Beachtung besonderer Vorsichtsmaßnahmen möglich. Das Kontaktverbot bei der Übernahme muss selbstverständlich eingehalten werden. Auch bei der Übernahme von Leinen oder Spielzeugen ist Vorsicht geboten, da sich darauf selbstverständlich - wie bei allen Oberflächen - Viren festsetzen können.

Gleicher Name - verschiedene Viren
Bei den Coronaviren gibt es eine große Anzahl von Gattungen, die Erkrankungen mit milden bis zu schweren Symptomen verursachen können. COVID 19 wird durch das SARS-Cov-2 Virus ausgelöst, das zur Gattung der Beta-Coronaviren zählt. Es unterscheidet sich deutlich von den Coronaviren, die bei Hunden und Katzen vorkommen. Diese gehören zur Gattung der Alpha-Coronaviren und können Durchfälle und bei Katzen in manchen Fällen auch die ansteckende Bauchwassersucht (FIP - feline infektiöse Peritonitis) verursachen. Das SARS-Cov-2 Virus ist einem bei Fledermäusen vorkommenden Coronavirus sehr ähnlich.

Autor:

Christina Gärtner aus Grieskirchen & Eferding

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