Erfolgreiche Vernissage
Galerie Schloss Parz präsentierte Kunstvolles mit Max Weiler und der Ausstellung "sitzen"

Georg Spiegelfeld, Jacinta Mössenböck, Otto Hainzl, Alois Riedl, Barbara Steininger; Andreas Hoffer.
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  • Georg Spiegelfeld, Jacinta Mössenböck, Otto Hainzl, Alois Riedl, Barbara Steininger; Andreas Hoffer.
  • Foto: Galerie Schloss Parz
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Bei der Vernissage in der Galerie Schloss Parz kamen Kunstfreunde auf ihre Kosten. Gezeigt werden aktuell die Werke von Max Weiler sowie die Ausstellung "sitzen" von Alois Riedl und Otto Hainzl. 

GRIESKIRCHEN. Großer Andrang herrschte bei der Eröffnung „Max Weiler", die von Andreas Hoffer, Kurator der Kunsthalle Krems, eröffnet wurde. Weit über 200 Gäste kamen zur diesjährigen Frühjahrsausstellung der Galerie Schloss Parz. Unter ihnen die renommierte Kunsthistorikerin Monika Leisch-Kiesl und der Kunst- und Kulturreferent der Diözese Linz Hubert Nitsch.

Gezeigt werden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und erlesene druckgrafische Blätter von Max Weiler. Der Künstler – 1910 in Hall, Tirol geboren, 2001 in Wien gestorben – ist der Doyen der österreichischen Landschaftsmalerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert. Er versteht seine Malerei als künstlerische Empfindung der Wirklichkeit, die er im großen Maße abstrahiert. Der Zyklus Wie eine Landschaft aus den 1960er-Jahren zählt zu den herausragenden Werkblöcken des Meisters - lyrische Naturstücke in meditativer Atmosphäre. Ein Werk aus dieser Serie bildet das Highlight der Ausstellung. Die grafischen Werke der Ausstellung sind zart lyrische Notation der abstrahierten Natur, in denen sich besonders die sensible zeichnerische Note des Künstlers bemerkbar macht. Vor allem die Blätter aus Weilers Spätwerk zeugen von einem duftig-sinnlichen Kolorismus.

Alois Riedl und Otto Hainzl: „sitzen"

Ein ebenso herausragendes Highlight ist die Linie „Kunst im Kabinett" mit der Ausstellung „sitzen" von Alois Riedl und Otto Hainzl. In den 1970ern beschäftigte sich Alois Riedl intensiv mit diesem Thema. Sein Interesse an Abstraktion prägt die von ihm gemalten Meublagen, Teil seines gewaltigen Oeuvres. In den letzten 15 Jahren fotografiert Otto Hainzl eine ›Dramaturgie des sozialen Lebens‹. Dabei abstrahiert er gesellschaftliche Aspekte und übertitelt den Zyklus mit ›WIR‹. Wie bei Riedl ist das Thema sitzen dabei omnipräsent. Das, sowie eine grosse Sympathie zueinander, hat die beiden Künstler bewegt diese medien- und generationsübergreifenden Werkstränge zu einer Ausstellung zusammenzuführen. Die Galerie Schloss Parz präsentiert nun erstmals diese gemeinsame Auswahl.

Übrigens: Die Ausstellung von Max Weilers Werken sowie "sitzen" von Alois Riedl und Otto Hainzl in der Galerie Schloss Parz dauert noch bis Dienstag, 19. Mai 2020. Öffnungszeiten: Sa/So/Mo 14-17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung, Tel. 0699/19023835.

Autor:

Julia Mittermayr aus Grieskirchen & Eferding

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