Franz Reitinger
"Ich bin Pinsler, kein Künstler"

Franz Reitinger wurde 1955 in Tollet geboren und ist hier aufgewachsen. Gezeichnet hat der Autodidakt schon immer gerne.
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  • Franz Reitinger wurde 1955 in Tollet geboren und ist hier aufgewachsen. Gezeichnet hat der Autodidakt schon immer gerne.
  • Foto: Franz Reitinger
  • hochgeladen von Christina Gärtner

Das Corona-Virus verhindert die Ausstellung seiner Werke im Atrium Bad Schallerbach. Um seine Aquarelle und Zeichnungen trotzdem der Öffentlichkeit präsentieren zu können geht der Tolleter Künstler Franz Reitinger einen ganz eigenen Weg.

GRIESKIRCHEN. Das Talent wurde dem Künstler Jahrgang 1955 in die Wiege gelegt. Bereits in der Schule wurden dort seine Zeichnungen ausgestellt. Bestärkt von seinem Umfeld, besonders von Gattin Renate, entwickelte und verfeinerte der Autodidakt seinen Stil. „Meine bevorzugten Techniken waren immer sehr minimalistisch. Ich brauche nur Papier, Feder, Bleistift, zwei bis drei Pinseln, Wasser und Farbe. Meine 360 Grad Ansichten habe ich selbst entwickelt. Ansonsten ist mein Stil die Mischung daraus, was ich in den Seminaren erlernt habe“, benutzt Franz Reitinger seine Bilder, um Botschaften zu transportieren. Es sind spontane Betrachtungen der Natur, historischer Gebäude, der Umgebung und Menschen.

„Jede Zeichnung, jedes Bild ist eine Momentaufnahme. Aber im Gegensatz zu einer Fotografie bleibt Raum für Kreativität und Fantasie“

setzt der Familienmensch auf den wesentlichen Kontrast von schwarz und weiß, um damit positiv und negativ zu gestalten. Lediglich zwei der insgesamt 47 Werke wurden coloriert, der Großteil sind Tuschepinselzeichnungen und Aquarelle.

Nachhaltigkeit in der Kunst

Aktuelle Themen wie Klimawandel, Umweltschutz und Energiewende werden in den Zeichnungen dargestellt und damit konserviert:

„Gezeichnetes und Gemaltes ist eine Besonderheit, eine Schönheit, die wir uns bewahren sollten.“

Der dreifache Vater und Großvater nennt seit 2003 eine Photovoltaik-Anlage sein eigen und wird künftig noch nachhaltiger reisen. Nachhaltigkeit soll für Franz Reitinger allerdings nicht nur im Leben, sondern auch in der Kultur und damit in der Kunst eine wesentliche Rolle spielen. „Kinder und junge Menschen sind die Zukunft. Ich habe immer gerne mit ihnen meine Freizeit verbracht, war mit ihnen Bergsteigen oder bei Klettertrainings. Interessierte Kinder beim Malen und Zeichnen zu fördern ist so wichtig wie ihnen sprechen, lesen und singen zu lernen“, nennt Franz Reitinger den Grund für sein Kursangebot im Ferienprogramm.

Gesund und fit altern

Die Kunst war und ist für den Naturfreund ein Hobby. Daran änderte auch die Eröffnung der eigenen Galerie nichts. „Ich betreibe noch altersgerechten Ausdauersport wie Laufen, Mountainbiken, Bergsteigen und Langlaufen. Als Minimalist kann ich immer einen Skizzenblock und Tuschpinsel einpacken“, sind dabei laut Reitinger schon einige Zeichnungen entstanden. Für die Zukunft wünscht er sich, noch viele Jahre gesund, aktiv und ein wertvolles Glied der Gesellschaft zu sein. „Mir ist wichtig, dass ich mit Freunden nette Stunden verbringen und weiterhin Berge besteigen kann. Ich möchte Reisen mit dem Mountainbike unternehmen, Ski- und Bergtouren unternehmen, neue Bilder produzieren und mit meiner Enkelin Paula wandern und malen. Vielleicht bin ich im hohen Alter malerisch so perfekt, dass ich mich als Künstler bezeichnen darf“, nennt sich Franz Reitinger selbst einen künstlerischen Lehrling oder „einfachen Pinsler“.

Virtuelle Ausstellung

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf uns alle. „Wir werden im Alltagsleben österreich- und europabewusster leben und handeln“, muss für Franz Ratinier Nachhaltigkeit weiter propagiert werden. Da seine Ausstellung im Atrium Bad Schallerbach nicht stattfinden kann lädt der Galeriebesitzer spontan zur digitalen Betrachtung seiner Aquarelle und Zeichnungen ein. Auf der Homepage kann in einem virtuellen Rundgang in der "Kleinen Kellergalerie" ein Großteil der insgesamt 47 Werke betrachtet werden.


WORDRAP

  • Auf eine einsame Insel nehme ich mit
    …… Rucksack, Schlafsack, Taschenmesser, Wasser + Brot , Papier und Stift
  • Ich engagiere mich für
    …… ein friedvolles, gesundes Zusammenleben
  • Bedanken möchte ich mich
    ….. bei meiner Familie und Freunden für stete Unterstützung
  • Stolz bin ich auf
    …. meine Familie
  • Darüber kann ich lachen
    …. witzige, nicht menschenverachtende Momente und Aussprüche
  • Ich liebe
    …. das Leben
  • Zuletzt geweint habe ich
    …. aus Freude
  • Wütend machen mich
    …. destruktive, autoritäre Mitmenschen
  • Ich glaube an
    …. die positive Zukunft und teils Vernunft der Menschen
  • Ich wünsche mir
    …. Frieden und Zuversicht
  • Unbedingt lesen sollten Sie
    …… Paul Watzlawick
  • Meine letzten Worte
    …. Bin noch kein Künstler, sondern ein kreativer Mensch und „Pinsler“


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