Hochwasserschutz
Aktionstag in Waizenkirchen

Josef Mair, Gerlinde Hofmann, Konrad Schützeneder, Bernhard Pelikan, Clemens Nachbauer.
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  • Josef Mair, Gerlinde Hofmann, Konrad Schützeneder, Bernhard Pelikan, Clemens Nachbauer.
  • Foto: Dammfrei
  • hochgeladen von Gwendolin Zelenka

In Waizenkirchen fand im Pfarrheim eine Veranstaltung zum Thema "Nachhaltiger Hochwasserschutz – Gemeinsam für die Region Aschachtal" statt – die Planung eines Rückhaltebeckens vor dem Ortskern Waizenkirchens wurde besprochen.

WAIZENKIRCHEN. Ein Rückhaltebecken mit einem Hauptdamm von bis 6,5 Metern Höhe ist vor dem Ortskern der Marktgemeinde geplant. Dieses Hochwasserschutzprojekt wurde bei der Veranstaltung des Vereins Dammfrei von Obmann Josef Mair angesprochen. Etwa 200 Besucher waren anwesend und hörten dem Vortrag "Nachhaltiger Hochwasserschutz" des Professors Bernhard Pelikan von der BOKU Wien zu. Was Hochwasserrisiken angeht, sprach Pelikan von einem Zusammenspiel zwischen technischen und natürlichen Maßnahmen. Einen besonderen Wert legte er auf Vorsorge von Gefahren durch Wasser. Dazu zählen unter anderem: Freihaltung von Überschwemmungsgebieten, Verringern der Flächenversiegelung sowie Eigenverantwortung. Die Waizenkirchnerin Gerlinde Hofmann fasste das Thema Klima- und Artenschutz auf – durch natürliche Maßnahmen gegen das Hochwasser würden sich dafür Vorteile ergeben, genauso wie für das Grundwasser.
Konrad Schützeneder aus dem bayrischen Simbach sprach über seine Erlebnisse von dem Hochwasser im Jahr 2016, bei dem sieben Menschen nicht zuletzt infolge eines Dammbruchs ums Leben kamen. Schützeneder war damals vor Ort und hatte die Geschehnisse miterlebt – er ließ die Besucher an seinen Erlebnissen teilhaben. Die Stadträte in Simbach haben sich für Flutpolder und eine Uferpromenade mit Wegen und Sträuchern entschlossen, um dem Wasser des Flusses Inn mehr Platz zu geben.

Josef Mair, Gerlinde Hofmann, Konrad Schützeneder, Bernhard Pelikan, Clemens Nachbauer.
ine Veranstaltung im Rahmen des AKTIONSTAG FÜR NACHHALTIGEN KLIMA- UND HOCHWASSERSCHUTZ in Waizenkirchen und Luftenberg.


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