Interview
Corona-Virus: Keine Panik, sondern Vernunft

"Keine Panikmachen, sondern vernünftig sein", appellieren Peter Oberlehner (l.) und Johann Schweitzer.
  • "Keine Panikmachen, sondern vernünftig sein", appellieren Peter Oberlehner (l.) und Johann Schweitzer.
  • Foto: Gemeinde (2)
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Die BezirksRundschau hat mit den beiden Bezirksbürgermeistersprechern Johann Schweitzer und Peter Oberlehner über die Corona-Krise gesprochen.

BEZIRKE EFERDING, GRIESKIRCHEN. (jmi). Ausgehbeschränkungen, Absage von Events, eingeschränktes Versammlungsrecht. Aber: Gleichzeitig formieren sich Nachbarschaftshilfen um Risikogruppen zu helfen. Die BezirksRundschau hat mit den Bezirksbürgermeistersprechern Peter Oberlehner (Bezirk Grieskirchen) und Johann Schweitzer (Bezirk Eferding) über das Thema Corona-Virus gesprochen.

Was halten Sie von den Vorgaben der Bundesregierung?
Oberlehner:
 Ich finde es positiv, dass die Bundesregierung so eine Entscheidung trifft und Dinge aussetzt und absagt, die zum Alltag gehören. In dieser Situation nicht zu handeln, könnte fahrlässig sein. Es ist wichtiger, sich jetzt zurückzunehmen und einzuschränken und schnell wieder Normalität zu haben, als man tue nichts, und es entwickelt sich daraus ein langfristiges Problem.
[f]Schweitzer:[/f] Ich denke, es sind so viele Experten, auch im Gesundheitsbereich, die mit der Bundesregierung diese Maßnahmen entwickelt haben. Diese Anordnungen sind auf jeden Fall sinnvoll.

Es haben sich bereits einige Nachbarschaftshilfen in der Region organisiert ...
Oberlehner:
Das ist grundsätzlich ganz wichtig, diese Bereitschaft, sich einzubringen und mitzuhelfen. Hier ist es auch immer wichtig, nicht in Panik zu verfallen, sondern vernünftig zu sein.
Schweitzer: Wir haben es so gemacht, dass sich die Leute bei uns auf der Gemeinde melden. Hier ist es wichtig, dass man sich auch gut organisiert. Im ländlichen Raum wird sich die Inanspruchnahme der Hilfe wohl in Grenzen halten, weil auch viele Angehörige daheim sind.

Ihr Appell an die Bürger?
Oberlehner:
 Man muss die Situation ernst nehmen. Aber Panik wäre verkehrt. Wenn wir vor lauter Panik Hamstereinkäufe tätigen, bringt man sich nur in eine Situation, die belastend ist. Ich verstehe schon, dass jeder schaut, Lebensmittel daheim zu haben. Aber man hat ohnehin einen Grundstock an Lebensmitteln zu Hause.
Schweitzer: So weit wie möglich die Vorgaben einhalten: Dementsprechend Abstand halten, Hände waschen – damit man wirklich kein Risiko eingeht. Wichtig ist Vernunft und keine Panikmache. Damit wird es auch bei unserem Gesundheitssystem möglich sein, eine relativ flache Kurve an Corona-Fällen zu haben.

Autor:

Julia Mittermayr aus Grieskirchen & Eferding

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