Alkoven
Entenküken wohnt bei Gerätewart

Das Entenküken ist in guten Händen.
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  • Das Entenküken ist in guten Händen.
  • Foto: Hermann Kollinger
  • hochgeladen von Gwendolin Zelenka

Bei Pfingstlagervorbereitungen stieß die Feuerwehr Alkoven auf ein elternloses Entenküken. Das Entlein wohnt jetzt vorerst in Gstocket.

ALKOVEN. Eigentlich stand lediglich das Mähen und Vorbereiten für das Jugendpfingstlager am Programm. Geendet hat das Vorhaben dann aber mit neuen Eltern für einen kleinen Enterich. Zu Pfingsten werden die Feuerwehrjugendgruppen Alkoven und Polsing sowie jene der Partnerfeuerwehr Regenstauf (Bayern) wieder ihr Abenteuerlager in der Plättenhütte beim Innbach aufschlagen. Bei hoffentlich guten Witterungsbedingungen sollen die Jugendlichen wieder Spiel, Spaß und Freundschaft ausleben können.
Zu diesem Zweck wurden von einigen Alkovener Feuerwehrleuten erste Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. Primär wurde das Gelände entsprechend gemäht und gepflegt. Dabei entdeckte das Team einen aus einem Brennnessel-Wald stolpernden und lautstark quakenden kleinen Enterich (ob Männlein oder Weiblein lässt sich erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen). Da auch nach längerer Zeit keine Eltern in Sicht waren, beschloss man, das Tier vorerst einmal mit ins Feuerwehrhaus zu nehmen. Nach einem kurzen Schwimmaufenthalt in einem dortigem Waschbecken nahmen Gerätewart Gerald Denk und seine Partnerin Karola Eder „Alfred“ mit ins landwirtschaftliche Zuhause nach Gstocket. Rasch war eine Wärmelampe und entsprechendes Aufziehfutter organisiert, um Alfred vorerst einmal ein Zuhause zu bieten.


Schlafen neben der Katz‘

Die neue Vollpension-Unterkunft wurde auch rasch angenommen. „Alfred“ fühlt sich inzwischen so wohl, dass er sogar neben der Katze schläft und diese erst dann Reißaus nimmt, wenn der kleine Enterich (oder die Dame) wieder lautstark auf sich aufmerksam macht. „Inzwischen waren wir mit Albert auch wieder beim Innbach und haben ihn sogar in die Zille gesetzt. Wir wollten Ausschau halten, ob der vielleicht doch einer Entenfamilie abgeht oder der Nachwuchs gesucht wird. Dem war jedoch leider nicht so. So haben wir ihn wieder mit nach Hause genommen“, erzählt Gerald Denk.

So wird der kleine Quacker erst einmal weiterhin in Gstocket wohnen und so lange aufgepäppelt, bis er groß genug ist, seinen weiteren Lebensweg alleine zu gehen. Auch das ist Feuerwehr. Und wenn Ente gut ist, wird auch das Ende gut werden.

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