St. Thomas
Fairtrade in der Nachbarschaft

Silvia Mesi und Maria Zehentner beim Fairtrade-Kaffee- und Verkaufsstand während des Adventmarktes in St. Thomas.
  • Silvia Mesi und Maria Zehentner beim Fairtrade-Kaffee- und Verkaufsstand während des Adventmarktes in St. Thomas.
  • Foto: Fairtrade-Gruppe St. Thomas
  • hochgeladen von Gwendolin Zelenka

Im Jahr 2013 hat sich die Gemeinde St. Thomas der Nachhaltigkeit verschrieben – mit einer Fairtrade-Gruppe. Die Grünen-Ortsgruppe stellte damals den Antrag, seitdem werden im Lagerhaus Fairtrade-Produkte angeboten.

ST. THOMAS. Alois Giglleitner ist im Ersatzgemeinderat Grieskirchen als auch im Gemeinderat für St. Thomas. Er spricht über die zukünftigen Ziele der Fairtrade-Gruppe: "Wir wollen auf jeden Fall, dass der Fairtrade-Anteil der Waren, die die Leute kaufen, mehr wird. Dafür machen wir immer wieder Veranstaltungen. Letztens war ich bei einer Seniorenveranstaltung und habe das vorgestellt, was es bei uns zu kaufen gibt." Im Lagerhaus in der Gemeinde werden die Produkte verkauft, darunter fallen Bananen, Schokolade oder Tee. "Es gibt in St. Thomas sonst kein Geschäft, wo das angeboten werden kann. Der zweite Ansatzpunkt sind bei uns die Vereine und Gruppen. Da sind wir dabei, dass die Schüler den Weltladen besuchen. Jetzt ist ein Ostermarkt in St. Thomas geplant, da wird es einen Stand geben mit Fairtrade-Produkten", so Giglleitner. Im Lagerhaus ist die Frequenz nicht so hoch, daher wird sich im Sortiment nicht viel verändern. Mit dem Verkauf erhofft sich Giglleitner und auch die gesamte Gruppe ein Umdenken bei den Leuten. "Wir wollen die Bürger dazu bringen, nachhaltig einzukaufen. Dass man nicht nur das billigste nimmt sondern drauf schaut, wie ein Produkt hergestellt wurde und welche Auswirkungen auf die Umwelt das hat. Dass man in die Richtung das Bewusstsein stärkt. Wenn ich ein paar Cent oder Euro mehr ausgebe, dann tut das nicht weh und es hilft", ist der Gemeinde-Mitarbeiter überzeugt." Um mehr Leute zu erreichen, bewirbt die Gruppe ihr Angebot auf Veranstaltungen: "Bei Events mit vielen Leute mischen wir uns rein und sind präsent. Zwei Jahre lang gab es einen Weihnachtsadventmarkt mit Kaffeestand und anderen Produkten." Ende April setzt sich die Gruppe zusammen, um weitere Pläne zu schmieden. "Wir sind vier Leute in der Kerngruppe und haben zwei oder drei Sympathisanten, die wir fragen können, wenn wir was brauchen", schildert Giglleitner. "In St. Thomas sind viele Leute daran, den Gedanken von Nachhaltigkeit und fairem Handel zu stärken."

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