Standesamtsverband in Grieskirchen
"Geht um Qualität, nicht unbedingt um Kosten einzusparen"

Mit 2019 werden sich die Bürger der 14 teilnehmenden Gemeinden an die Zentrale in Grieskirchen wenden.
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  • Foto: Andrii Oleksiienko - Fotolia
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BEZIRK (jmi). Mit Anfang Oktober ist es fix: 14 Gemeinden beteiligen sich am neuen Standesamtsverband im Bezirk Grieskirchen. Der Ablauf zur standesamtlichen Heirat wird dann nicht mehr in diesen einzelnen Gemeinden abgewickelt, sondern in der "Zentralstelle" in Grieskirchen.

"Mit Datenschutz und anderen digitalen Entwicklungen ist das Thema sehr kompliziert und aufwändig geworden. Wenn beispielsweise ein Afghane und eine Thailänderin bei uns in der Gemeinde heiraten wollen, wird der Arbeitsaufwand enorm", erklärt Bezirksbürgermeistersprecher Peter Oberlehner. Darum sollen einige wenige Mitarbeiter – Oberlehner spricht von etwa vier Perso-nen – sich künftig in Grieskirchen um alle standesamtlichen Dinge kümmern. Ziel ist: Fachwissen bündeln und aufwändige Verfahren an einer zentralen Stelle abwickeln.

Qualität erhöhen

Bedeutet das gleichzeitig einen Mitarbeiterabbau? Auf Nachfrage der BezirksRundschau erklärt Oberlehner, es gehe nicht darum, einzusparen: "Bei uns in Pötting wären das gerade einmal 0,1 Personaleinheiten, die das Standesamt betreffen. Das wären etwa vier Stunden in der Woche. Insgesamt sprechen wir von ein bis zwei Personaleinheiten für diese 14 Gemeinden. Es geht nicht darum, an Kosten einzusparen, sondern die Qualität für die Bürger zu erhöhen. Die Kosten bleiben umgerechnet neutral."

Schärding als Vorbild

Die kommenden Wochen wollen die teilnehmenden Gemeinden nutzen, um die Umsetzung und die weiteren Schritte festzulegen. Der Bezirk Schärding solle sozusagen als Vorbildmodell dienen, meint Oberlehner. Mit Jahresbeginn 2018 schlossen sich dort 17 Gemeinden in einem Kooperationsprojekt zusammen.
Sollte sich eine weitere Gemeinde für eine Mitarbeit im Standesamtsverband im Bezirk Grieskirchen interessieren, könne sie sich nachmelden: "Falltermin haben wir keinen. Am Ende des Tages geht es um eine gute Lösung", erklärt Oberlehner.

Autor:

Julia Mittermayr aus Grieskirchen & Eferding

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