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Georgiritt in Waizenkirchen

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Der Georgiritt gilt als Brauch in Oberösterreich – auch hier im Bezirk Grieskirchen wird er gelebt.

WAIZENKIRCHEN. Der Wanderverein Reiten im Landl lud mit Obmann Manfred Hofer Ende April zum Georgiritt beim ehemaligen "Hansmayrgut" in die Ortschaft Esthofen ein. Die Pferdefreunde trafen sich dort mit über 20 Reitern. Vormittags wurde mit einem Kranzlstechen mit Geschicklichkeitstral in den Tag gestartet – eine Tradition, die sich seit dem Mittelalter in Oberösterreich gehalten hat. Am Nachmittag ging es mit dem Georgiritt im Landl in Richtung Heiligenberg und wieder in einer Runde zurück nach Esthofen. Nach Ankunft der Reiter stellten sich diese in der Nähe der historischen Kapelle auf. Obmann Hofer hatte diese jüngst renoviert. Pfarrer Franz Steinkogler war ebenfalls vor Ort und hielt eine Ansprache. Er erwähnte darin die Verantwortung, die der Mensch für das Tier trägt. Anschließend nahm er einzeln die Segnung der Pferde vor und übergab das Erinnerungsmascherl. Einen der Höhepunkte machte die Siegerehrung von "Kranzlstechen mit Geschicklichkeitstral" aus. Der Kallhamer Franciso Guerra konnte sich den Sieg holen. Franz Obermair schaffte aus den zweiten Rang und Christian Oberrainer erreichte Platz Drei. Der Georgiritt ist ein in ganz Oberösterreich verbreiteter Brauchtum. Das Kranzstechen ist nur eine von vielen Disziplinen, in denen die Reiter ihre Geschicklichkeit beweisen. Andere sind das Türkenstechen, das Fasselschlagen, das Blochziehen und das Galopprennen.

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