HTL Grieskirchen
HTL-Schülerinnen über künstliche Intelligenz informiert

Die Schülerinnen setzten sich auch mit Geschlechterstereotypen auseinander, mit denen sie nicht erst im Job konfrontiert sind.
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  • Die Schülerinnen setzten sich auch mit Geschlechterstereotypen auseinander, mit denen sie nicht erst im Job konfrontiert sind.
  • Foto: FH OÖ
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Über 30 Schülerinnen aus neun oberösterreichischen HTL-Klassen besuchten kürzlich einen besonderen Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) am Campus Hagenberg der Fachhochschulen Oberösterreich.

GRIESKIRCHEN. Den Workshop besuchten unter anderem Schülerinnen der HTL Grieskirchen. Die jungen Damen im Alter von 16 bis 18 Jahren machten dabei nicht nur einen Exkurs in die IT-Zukunft, sondern lernten die KI-Forschung und Karriereperspektiven in der IT-Branche auch aus einem anderen Blickwinkel kennen. Unter dem Motto „Warum KI nicht ohne Vielfalt funktioniert“ zeigten Assistenzprofessorin Susanne Schaller und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Victoria Rammer nicht nur die Probleme einer männerdominierten IT auf. Sie verdeutlichten auch wie wertvoll Vielfalt und die „weibliche“ Sichtweise im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Informatik allgemein sind.

Im Praxisteil analysierten die jungen Frauen Daten mit Hilfe der Software HeuristicLab, welche von der Forschungsgruppe „Heuristic and Evolutionary Algorithms Laboratory“ (HEAL) in Hagenberg entwickelt wird. Eine der Aufgabenstellungen dabei war per Klassifikationsalgorithmen unter anderem das Geschlecht der Datenlieferanten vorherzusagen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Vielfalt schon bei der Datensammlung wichtig ist und besonders im Bereich der künstlichen Intelligenz keine geschlechterspezifischen Stereotypen produziert werden sollten. Die Schülerinnen der HTL Grieskirchen zeigten sich vom diesem Programm begeistert. 

Abgerundet wurde der Workshop durch eine Campusführung mit Martina Gaisch, wissenschaftliche Leiterin des Diversity Management an der FH OÖ. Einen tieferen Einblick in die Karrierewege in der IT bot Dekan Berthold Kerschbaumer mit einem Kurzvortrag zu Hagenbergs Studiengebot.
Der Besuch an der FH OÖ fand im Rahmen des Projekts „Mentoring für HTL-Schülerinnen“ statt, das Frauen zu einer Karriere im MINT-Bereich ermutigen soll und von Frauen-Landesrätin Christine Haberlander sowie dem Frauenreferat und der Bildungsdirektion des Landes OÖ unterstützt wird.

Die Schülerinnen setzten sich auch mit Geschlechterstereotypen auseinander, mit denen sie nicht erst im Job konfrontiert sind.
Autor:

Anne Alber aus Grieskirchen & Eferding

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