Kamin und Kachelofen: So wird Feuer gemacht

BEZIRKE. Feuer machen ist zwar die älteste Sache der Welt, trotzdem kann dabei einiges schiefgehen. Nicht nur beim Anzünden selbst, auch bei der Wahl des Brennstoffes und der richtigen Temperatur lauern einige Stolperstellen.

Richtige Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Der Wohnraum sollte zuvor gut durchgelüftet werden. Ohne Durchzug des Kamins kann das Holz nicht richtig Feuer fangen. Gut getrocknetes Kleinholz wird in der erforderlichen Menge am besten kreuzweise in den Feuerraum gelegt. Josef Zistler vom Unternehmen OK-Hafnermeister Zistler in Waizenkirchen rät: "Für ein einfaches Anzünden sollen die Holzscheite locker geschichtet werden. Anzündhilfen wie getränkte Holzwolle helfen, damit das Feuer besser brennt." Der Experte empfiehlt, das Holz oben anzuzünden – das vermindert die Asche und reduziert den Schadstoffausstoß. Nach dem Anzünden muss die Ofentür angelehnt werden: Durch ausreichende Luftzufuhr können rasch helle, hohe Flammen entstehen. Ein kräftiges Feuer garantiert zudem einen guten Abbrand, und die Holzscheite werden nicht gleich zu Beginn verrußt. Aus Sicherheitsgründen ist das Feuer nicht aus den Augen zu lassen.

Luft sorgt für Flamme
Erst wenn keine gelbe Flamme leuchtet, kann die Luftzufuhr im Glutbereich gedrosselt werden, indem man den Rost- bzw. die Primärluftschieber schließt. Wenn sich ein schöner Glutstock gebildet hat, können die Sekundärluftschieber geschlossen werden. Brennen die Holzscheite mit großer, heller Flamme können weitere Scheite nachgelegt werden. Dabei den Luftregler in die richtige Position schieben und einige Sekunden warten, bis der Luftzug im Ofen wieder genügend stark ist. Hakt es beim Anzünden oder Brennen, kann es am Holz liegen. Wichtig ist die Qualität des verwendeten Brennholzes und die Stellung der Primär- und Sekundärluftschieber.

Qualität des Brennholzes
Nur wirklich trockenes Holz liefert die gewünschten Ergebnisse. Solches erkennt man daran, dass es leichter ist als feuchtes, es riecht nicht modrig, und die Rinde lässt sich relativ leicht mit der Hand entfernen. "Die Holzart – hart oder weich – ist eher nebensächlich. Wirklich wichtig ist, dass nur trockenes Holz verwendet wird", betont Zistler.
Zum Heizen eignen sich gut Laubhölzer wie Buche, Eiche, Birke oder Obstbäume. Bei Nadelhölzern kann der hohe Harzanteil zu einer stärkeren Verrußung führen.

Autor:

Julia Mittermayr aus Grieskirchen & Eferding

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