Keine "gelbe Zone" in Alkoven

ALKOVEN (fui). Der Gemeinderat von Alkoven hat entschieden: die "Schutzzone Überflutungsgebiet", auch bekannt als "gelbe Zone" kommt nicht. 25 Gemeinderäte votierten gegen die Zone, vier Stimmten dafür und zwei enthielten sich ihrer Stimme. Bürgermeister Gabriel Schuhmann begrüßt es, dass nun eine Entscheidung gefallen ist: "Anhand der gesammelten Unterschriften kamen wir zu dieser Entscheidung, weil ein sehr überwiegender teil der Bevölkerung die Einrichtung der gelben Zone ablehnt."
Die Erleichterung unter den Betroffenen sei groß, erklärt Schuhmann. Vor allem aber will der Bürgermeister Klarheit schaffen: "Es gibt eine gelbe, eine rote und eine violette Zone, darüber legt das Land wieder einen andere rote Zone – da kennen sich nur noch Insider aus. Wir brauchen aber Lösungen, die für die Bevölkerung sind und können nicht über deren Köpfe hinweg entscheiden. Irgendwann gehört dieses Thema auch abgeschlossen".
Schuhmann fordert, wie auch die anderen Bürgermeister Gemeinden im Eferdinger Becken, Alternativen vom Land OÖ (die BezirksRundschau berichtete). Bisher kamen von Seiten des Landes aber noch keine Reaktionen, weder auf den offenen Brief der Bürgermister, noch auf die nun gefallene Entscheidung im Alkovner Gemeinderat. 
In der Nachbargemeinde Pupping wurde die Abstimmung über die Einrichtung der gelben Zone in den März kommenden Jahres verschoben. Eigentlich forderte das Land bis 15. Dezember eine Entscheidung der Hochwassergemeinden, doch in Pupping nimmt man sich noch Bedenkzeit.

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