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L1388 Ruflinger Straße voraussichtlich sechs Wochen gesperrt

Durch den Neubau eines Gebäudes droht die Straße abzurutschen.
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  • Durch den Neubau eines Gebäudes droht die Straße abzurutschen.
  • Foto: TEAM FOTOKERSCHI / BAYER
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+ + UPDATE + + 21. Mai: Die Straßenrutschung der L1388 wurde aller Wahrscheinlichkeit nach bedingt durch den Aushub einer Baugrube. Um weitere Schäden vermeiden zu können, müssen aufwendige und rasche Sanierungsmaßnahmen gesetzt werden. Eine voraussichtlich sechswöchige Sperre ist unvermeidlich.

ALKOVEN. „Die L1388 Ruflinger Straße im Ortsteil von Straßham in der Gemeinde Alkoven wurde durch die Rutschung stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Straße droht weiter abzurutschen und die Gashauptleitung sowie den Ortskanal im Untergrund stark zu beschädigen. Es werden umgehend wichtige Maßnahmen eingeleitet, um Risiken zu eliminieren und die Mobilität wieder gewährleisten zu können“, so der Landesrat für Infrastruktur, Günther Steinkellner.

Landesgeologen zu Rate gezogen

Am Sonntag, dem 16. Mai um 18:00 Uhr wurden Einsatzkräfte mit dem Hinweis alarmiert, dass sich die Ruflinger Landesstraße im Bereich von Kilometer 10,33 bis 10,38 absenkt. Grund dafür dürfte die Herstellung einer Baugrube eines Anrainers im Nahbereich sein. Aufgrund von Gefahr im Verzug wurde der Straßenabschnitt unmittelbar gesperrt. Am darauffolgenden Tag wurden Begutachtungen durch den Landesgeologen, die Straßenverwaltung und weiterer Fachexperten vorgenommen. Im Rahmen einer Krisenstabssitzung wurde die weitere Vorgehensweise bestimmt.

Sperre von sechs Wochen

Mit Einverständnis des Anrainers erfolgt die Errichtung einer baugrubenseitigen Gegenschüttung. Dabei werden rund 500 Tonnen Schottermaterial in die Baugrube gefüllt. Diese Arbeiten begannen bereits. Im Anschluss daran sollen sogenannte Spundwände eingesetzt werden, um den Kanal sowie die Straße vor weiteren Verschiebungen zu sichern. Ist diese Maßnahme erfolgt, kann mit den Straßenbauarbeiten begonnen werden. Dabei wird die alte Straße teilweise abgetragen und eine neue Straße errichtet. Gleichzeitig werden die Gashauptleitung und der Kanal neu verlegt. Die notwendige Totalsperre des Straßenabschnitts wird bei optimalen Bedingungen etwas mehr als sechs Wochen betragen.

Sicherheit geht vor

„Die Beschädigung der Straße, des Kanals und der Gashauptleitung benötigen ein umfangreiches Sanierungsprogramm. Um die Sicherheit aller Anrainer und Verkehrsteilnehmer gewährleisten zu können, sind diese Maßnahmen zwingend erforderlich. Auch wenn im Zuge dieser Leistungen die Mobilität für einen gewissen Zeitraum eingeschränkt wird, bitte ich im Sinne der Sicherheit um Verständnis“, so Landesrat Steinkellner.

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Bericht vom 17. Mai:
Grabungsarbeiten an einem Baugrundstück sind wahrscheinlich die Ursache für das Absinken der Straße. Eine Totalsperre wurde umgehend eingeleitet.

ALKOVEN, KIRCHBERG-THENING. Grabungsarbeiten für ein Wohnhaus, das sich neben der Straße befindet, dürften der Auslöser für das Absenken der Straße sein. Sowohl an den Straßenrändern als auch im Straßenverlauf entstanden aufgrund der Rutschung größere Risse. Ebenfalls befindet sich eine Hauptleitung der Gasversorgung unter der Straße. Die Straße wurde umgehend gesperrt und ein Umleitungskonzept erarbeitet.

Großräumige Umleitung

Von Alkoven kommend ist nun auf der B133 Theningerstraße über Kirchberg-Thening zu fahren. Von Leonding kommend wird der Verkehr in Hitzing entweder auf der Kürnbergstraße in Richtung B129 Wilhering geführt oder in Richtung Pasching. Aufgrund der großräumigen Umleitung kann es zu Fahrzeitverlängerungen von bis zu 15 Minuten kommen. Der fußläufige Verkehr wird am gesperrten Straßenzug vorbeigeleitet. Die Totalsperre wird vorerst bis Donnerstag aufrechterhalten. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die komplexen Sanierungsarbeiten länger andauern müssen.

Landesrat verspricht rasche Koordination

„Durch das schnelle Handeln der Einsatzkräfte konnten glücklicherweise schlimmere Ereignisse verhindert werden. Ich bedanke mich bei der Feuerwehr Rufling, welche hier rasch Initiative gezeigt hat. Wir werden schnellstmöglich die weitere Vorgehensweise koordinieren, um eine sichere Mobilität auf der L1388 ehestmöglich gewährleisten zu können“, so der Landesrat für Infrastruktur, Günther Steinkellner.

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