Team Waizenkirchen
Nachbarschaftshilfe durch Freiwillige

Rund 25 Waizenkirchner werden weiterhin mit "Essen auf Rädern" versorgt.
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  • Rund 25 Waizenkirchner werden weiterhin mit "Essen auf Rädern" versorgt.
  • Foto: Marktgemeinde Waizenkirchen
  • hochgeladen von Christina Gärtner

Direkt durch den Bürgermeister erfahren die Bewohner Relevantes zum Corona-Virus, den geltenden Maßnahmen und Angebote zur Nachbarschaftshilfe.  

WAIZENKIRCHEN. Die Einwohner der Marktgemeinde im Bezirk Grieskirchen werden durch Bürgermeister Fabian Grüneis fast täglich mit den wichtigsten Informationen versorgt.  "Ich habe am 14. März einen Sofortinfo-Newsletter über Facebook-Nachrichten und SMS eingerichtet. Inzwischen sind über 650 Menschen angemeldet. So schaffen wir es, die aktuelle Zahl der Infizierten, Absagen von Veranstaltungen und örtliche Maßnahmen sehr schnell zu kommunizieren", so Waizenkirchens Bürgermeister.

Team Waizenkirchen

Am 16. März ist mit dem Team Waizenkirchen ein Projekt zur Nachbarschaftshilfe angelaufen. Der Aufruf zur freiwilligen Unterstützung von älteren und kranken Mitmenschen richtete sich vor allem an die jungen Bürger. "Innerhalb weniger Tage haben sich über 80 Leute gemeldet und stehen nun als Helfer zur Verfügung", ist Fabian Grüneis begeistert von der Hilfsbereitschaft in seiner Gemeinde. Die Koordination zwischen den Freiwilligen und jenen, die Unterstützung benötigen, wird unkompliziert über das Gemeindeamt abgewickelt. Freiwillige sind es auch, die rund 25 Personen mit "Essen auf Rädern" versorgen. "Vor Corona wurde die Lieferung seit Jahren durch Pensionisten ehrenamtlich durchgeführt. Da die fleißigen Helfer nun selbst zur Hauptrisikogruppe zählen, haben sich jüngere Freiwillige bereit erklärt, bis zum Ende der Krise den Dienst zu übernehmen", bedankt sich Waizenkirchens Bürgermeister für das Engagement aller Beteiligten.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

In Waizenkirchen gab es bisher vier Infizierte, wovon drei wieder genesen sind. Ein Verdachtsfall im Altenheim hat sich nicht bestätigt. "Es wurden trotzdem die Sicherheitsmaßnahmen nochmal erhöht und der Kontakt zwischen den Abteilungen auf ein absolutes Minimum reduziert", so Fabian Grüneis.  Um einen zu großen Ansturm auf das Altstoffsammelzentrum zu vermeiden wurde aktuell die Möglichkeit eingerichtet, Altglas in Containern auf den Parkplätzen von Spar und Billa zu entsorgen, wofür der Bürgermeister seinen Dank an die Lebensmittelmärkte ausspricht.

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