Rollbrettverein 4710
"Skateboarden erlebt einen Aufschwung"

Die Mitglieder des Rollbrettvereins 4710 verbindet eine gemeinsame Leidenschaft für das Skaten.
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  • Die Mitglieder des Rollbrettvereins 4710 verbindet eine gemeinsame Leidenschaft für das Skaten.
  • Foto: Rollbrettverein 4710
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Zwei Gründe, warum Patrick Ortner und Co ihren Rollbrettverein 4710 gründeten, sind der Aufschwung des Sports und da Skaten eine olympische Disziplin geworden ist.

GRIESKIRCHEN. Gemeinsam mit seinem Jugendfreund und dem heutigen Vereinsobmann Bernhard Andeßner skatet Ortner seit beinahe 20 Jahren.

"Wir sind in Krenglbach aufgewachsen und in die gleiche Schule gegangen. In den 90iger Jahren hat das Skateboarden, unter anderem durch Videospiele wie 'Tony Hawk's Pro Skater', einen Hype erlebt. Dadurch hat sich damals auch in Krenglbach eine kleine Skaterszene etabliert. Nachdem ich mit 14 Jahren zum Skateboarden angefangen habe, entwickelte ich mit der Zeit eine Leidenschaft, die bis heute anhält. Beim Skateboarden ist man an keine Regeln gebunden. Jeder kann die Tricks lernen, die ihm gefallen. So entwickelt man seinen eigenen Style. Das Skateboarden ist für mich mehr als nur ein Freizeitspaß, dazu gehört auch eine gewisse Lebenseinstellung", sagt der heute 36-jährige Ortner.

Da die Jugendlichen keinen Skatepark zur Vefügung hatten, haben sie sich die "Obstacles", zu deutsch Hindernisse, selbst gebaut.

"Nachdem wir beide mobiler geworden beziehungsweise umgezogen sind, hat sich der Grieskirchner Skatepark zu unserer neuen Sportstätte und zum Treffpunkt entwickelt. Ein weiterer Grund dafür war, dass einige Skateparks im Umkreis abgerissen worden sind – und das obwohl keine Alternativen angeboten wurden", sagt der Schriftführer.

Daraus entspringt auch der Entschluss, den Vereinssitz nach Grieskirchen zu legen.

"Der örtliche Skatepark bietet eine geeignet große Fläche. Weil eben in der Umgebung die Skateparks teilweise abgerissen wurden, hat sich dieser eben zum Anlaufpunkt für die Skater im ganzen Bezirk und darüber hinaus entwickelt", sagt Ortner.

Olympische Disziplin

Der Antrieb dafür, den Verein zu gründen, ist vor allem dem momentanen Aufschwung des Skateboardens geschuldet.

"Dazu kommt, dass das Skaten eine olympische Sportart wird. Wie gesagt hat sich der Skatepark in Grieskirchen zum Treffpunkt der Skateboarder in der Region entwickelt. Jedoch ist dieser schon die Jahre gekommen, weshalb es für die Szene wichtig ist, dass er neu gestaltet wird. Auch aus diesen Gründen ist die Idee des Vereins geboren worden. So können wir nämlich unsere Interessen besser nach außen vertreten", sagt Ortner, der eine Lehre zum Maschinenschlosser absolvierte und heute als sicherheitstechnischer Berater für Arbeitnehmerschutz tätig ist.

Mit diesen Gedanken im Kopf wurde im November 2019 wurde eine WhatsApp-Gruppe für Interessierte ins Leben gerufen. Im März 2020 fand dann die erste Vereinssitzung statt. Dabei wurde der Vereinsname debattiert, Interessen und Ziele zu besprochen und der Vorstand zu gewählt. Nach der Ausarbeitung der Statuten wurde der Verein im Juli dann offiziell angemeldet. Als Ziele haben die Mitglieder des Vereins die folgenden festgelegt:

"Wir möchten unter anderem die Leute zusammenführen, die Spaß am Skateboarden haben, den Park sanieren, 'Obstacles' für Beginner und Fortgeschrittene schaffen, einen Vereinscontainer am Park mit Sitzmöglichkeit organisieren, Leihboards zur Verfügung stellen, Wettbewerbe veranstalten und Erste-Hilfe Koffer parat haben. Dazu kommt unser Wunsch, die Kids mit beispielsweise Kursen und Ferienaktionen zu fördern", sagt Ortner.

33 Mitglieder

Derzeit zählt der Rollbrettverein 33 Mitglieder.

"Sie kommen aus verschiedenen Altersgruppen und Berufen. Darunter sind auch Schüler und Studenten. Die Mitglieder werden zum Beispiel in die Neugestaltung des Skateparks eingebunden, zu Teilnehmern von Vereinsfeiern und zahlen bei Wettberwrben künftig in geringeres Startgeld. Als Aufnahmekriterium haben wir den Spaß am Skateboarden gewählt. Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr beträgt 50 Euro für Erwachsene und 25 für Schüler", sagt Ortner.

Unterstützung und Sponsoren

Unterstützung bekommt das Projekt mitunter von Grieskirchens Bürgermeisterin Maria Pachner.

"Nachdem wir Frau Pachner unsere Ziele und unser Projekt 'Skatepark neu' präsentiert haben, wurden diese als positiv wahrgenommen. Nachdem sie uns ihre Unterstützung zugsichert hatte, begaben wir uns auf die Suche nach Sponsoren für den Verein", sagt Ortner.

Die Mitglieder des Rollbrettvereins 4710 verbindet eine gemeinsame Leidenschaft für das Skaten.
Der 36-jährige Patrick Ortner ist Schriftführer des Vereins.

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