Start der heimischen Erdäpfelsaison

Im Bild v.l.: Ewald Mayr, Geschäftsführer Erzeugergemeinschaft Eferdinger Landl-Erdäpfel, Manfred Schauer, Obmann Eferdinger Landl-Erdäpfel, Erdäpfelprinzessin Bianca I. und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger
  • Im Bild v.l.: Ewald Mayr, Geschäftsführer Erzeugergemeinschaft Eferdinger Landl-Erdäpfel, Manfred Schauer, Obmann Eferdinger Landl-Erdäpfel, Erdäpfelprinzessin Bianca I. und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger
  • Foto: Land OÖ/Cerpnjak
  • hochgeladen von Bernadette Aichinger

EFERDING. Die Eferdinger Erdäpfelbauern sind mit den Heurigen österreichweit die Ersten. Oberösterreich ist beim Erdäpfelanbau nach Niederösterreich die Nummer zwei. Durch die Gründung von Regionalmarken steigt besonders der Anbau von Speiseerdäpfeln. Regionale Qualität ist auch bei Erdäpfel-Konsumenten auf dem Vormarsch.

Die Eferdinger Erdäpfelbauern haben durch das warm-feuchte Kleinklima des Eferdinger Beckens einen Erntevorsprung.
„Der Heurige ist unter den Erdäpfeln eine Spezialität von den Eferdinger Erdäpfelbauern. Spezielle Sorten, frühzeitige Pflanzung und das Abdecken mit Vlies oder Folie bewirken einen Erntevorsprung. Zu dem hilft auch das feucht-warme Eferdinger Kleinklima“, so Landesrat Max Hiegelsberger.
Zwischen den Eferdinger und Burgenländischen Erdäpfelbauern hat sich seit Jahren ein Wettlauf um den ersten Heurigen ergeben. „Heuer hatten wir wieder die Nase vorne. Die Burgenländer kämpften mit starken Spätfrösten. Somit kamen die ersten Heurigen im Geschäft aus Oberösterreich“, freut sich Obmann Manfred Schauer.

Bei den jungen Eferdingern empfiehlt es sich übrigens diese mit Schale zu essen: Das erhöht den Ballaststoffanteil und den Nährstoffgehalt, da sich viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe unterhalb der Schale befinden.

Die Zeit der „Jungen Eferdinger“ im Handel und Ab-Hof bei den Bäuerinnen und Bauern ist beschränkt, da sie nur bis 31. Juli vermarktet werden.

Die Eferdinger Erdäpfel-Bauern haben vor zehn Jahren die Vermarktung über Handelsketten gewagt. Damals war eine Belieferung von Bauern direkt an die Handelsketten unüblich. Mittlerweile ist ein zunehmender Trend der bäuerlichen Direktvermarktung an die Ketten zu erkennen.

Die Vermarktung über Handelsketten und die damit verbundene Abhängigkeit wird viel diskutiert. „Wir haben in diesem Zeitraum in unserer Branche einige Konkurse miterlebt“ erinnert sich Obmann Manfred Schauer. Dem Preisdumping des Lebensmittelhandels entgeht die Erzeugergemeinschaft durch die Positionierung von Regionalmarken.
„Man darf nicht austauschbar sein. Durch die regionale Marke bekommt der Handel nichts Vergleichbares. Natürlich ist der Konsument schlussendlich bestimmend. Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sind der regionalen Landwirtschaft jedoch sehr treu“, freut sich Obmann Schauer.

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