Brennendes ÖVP-Sackerl
Eklat um Facebook Posting von SPÖ-Politiker

Dieser Beitrag auf Facebook, von Roland Brunnbauer, sorgte für Aufruhr.
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  • Foto: privat
  • hochgeladen von Anne Alber

Für Aufsehen sorgte ein kürzlich ins Netz gestelltes Video von einem SPÖ-Gemeinderat aus Bad Schallerbach.

BAD SCHALLERBACH. Bei dem Video, das vom ehemaligen Vizebürgermeister und SPÖ-Gemeinderat Roland Brunnbauer ins Netz gestellt wurde, ist ein brennendes Papiersackerl der ÖVP zu sehen. Als "brutale Drohung" wird das Posting von der Tageszeitung "Österreich" beschrieben. Das Video, das auf der privaten Facebookseite des Politikers geteilt wurde, war mit der Bildunterschrift "Das halte ich von Sebatian Kurz" betitelt. Da die Nationalratswahlen am 29. September vor der Tür stehen, sorgte das Video zusätzlich für Aufruhe und auch für Kritik an Brunnbauer.

Auf die Frage ob das Video als Provokation dienen sollte meinte dieser: "Ja, ich habe das Video ins Netz gestellt, aber es nicht als Drohung gemeint." Die Schlagzeile der Tageszeitung versteht er keineswegs: "Ich habe Sebastian Kurz weder bedroht, noch ein Hassposting erstellt. Ich habe nur ein Sackerl angezündet und fertig." Der Bad Schallerbacher betonte zwar, er sei kein Freund von Sebastian Kurz, aber er wollte damit keinen Hass schüren. "Vielleicht war es von mir unbedacht, das Video zu posten, aber ich wollte damit lediglich meinen Unmut über die Vorgehensweise von Herrn Kurz ausdrücken."  Im Nachhinein bedauert Brunnbauer sein Handeln:  "Ich habe mit meinem Posting einen Fehler gemacht. Das tut mir leid." Er möchte sich bei der Volkspartei und auch bei Herrn Kurz entschuldigen.

Das Video samt Bildunterschrift sorgte bei der ÖVP für Proteste. OÖVP-Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer verurteilt das Handeln des SPÖ-Politikers: "Das ist ein inakzeptabler Angriff auf die Person Sebastian Kurz sowie der schockierende Versuch, unsere freiwilligen Wahlwerber einzuschüchtern." Er appelliert an die Parteien einen fairen und respektvollen Wahlkampf zu führen.

Autor:

Anne Alber aus Grieskirchen & Eferding

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