MEP Roman Haider
"Wir brauchen keine politisch korrekte Sprachdiktatur"

Roman Haider kritisiert die EU-Kommission und deren neuesten Vorschlag zur Streichung des Wortes "Weihnachten" aus der EU-Kommunikation.
  • Roman Haider kritisiert die EU-Kommission und deren neuesten Vorschlag zur Streichung des Wortes "Weihnachten" aus der EU-Kommunikation.
  • Foto: Parlament/Photo Simonis
  • hochgeladen von Online-Redaktion Oberösterreich

Der freiheitliche Europaparlamentarier Roman Haider stößt sich an einem Vorschlag der EU-Kommission, "Weihnachten" solle künftig aus der EU-Kommunikation genommen werden.

GRIESKIRCHEN & EFERDING, BRÜSSEL. FPÖ-Bezirksparteiobmann-Stellvertreter und Mitglied des Europäischen Parlaments Roman Haider kritisierte kürzlich die EU-Kommission für ihren jüngsten Vorstoß, das Weihnachtsfest aus der EU-Kommunikation zu streichen. "Der Kampf der EU-Kommission gegen europäische Traditionen nimmt immer fanatischere Formen an. Jetzt ist nicht einmal mehr das Weihnachtsfest sicher vor den Multikulti-Fetischisten", so der Aschacher empört. Ende Oktober war von der Gleichstellungskommissarin Helena Dalli der Leitfaden "#UnionOfEquality" präsentiert worden, in dem die EU-Kommission dazu auffordert, auf das Wort "Weihnachten" in Zukunft zu verzichten. „Es ist eine bodenlose Frechheit und unglaubliche Anmaßung, wie die EU-Kommission traditionelle europäische Feste bekämpft. Weihnachten als Teil des europäischen Kulturerbes soll nach dem Willen der EU-Kommission aus Rücksicht auf Migranten aus der EU verschwinden“, so Haider.

Dokument wird überarbeitet

Nach teils harscher Kritik wolle die zuständige Kommissarin Dalli das Dokument nun überarbeiten. "Wir brauchen keine politisch korrekte Sprachdiktatur in der EU", betont dazu Haider. Er fordert, der Leitfaden solle am besten eingestampft werden. „Man muss leider feststellen, dass die EU-Kommission sich in einem Kulturkampf gegen europäische Traditionen befindet. Das reiht sich nahtlos in die Politik der EU-Kommission ein, die auf allen Ebenen gegen europäische Interessen agiert."

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