Floorball: Einfache Regeln, spannendes Spiel

Das Floorballspiel beim Turnier U-13 in Haag am Hausruck.
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HAAG AM HAUSRUCK (ini). Was ist “Floorball”: Ein weiteres neues Spiel, das jeder bald vergessen wird? Nein. Nächstes Jahr hat der oberösterreichische Floorball Verein in Haag sein 20-jähriges Jubiläum, und die Vorbereitungen haben bereits begonnen.

Ursprünglich verdankt Floorball sein Dasein den kanadischen Eishockeyspielern, die diesen Sport als Ersatz für das Training im Sommer erfunden haben. Aus der Eishockeyfamilie stammend, wurde Floorball im Laufe Bestehens modifiziert und verändert, um hallentauglich zu werden.
In Österreich hat Floorball als Universitäts-Sport durch Werner Davis begonnen, wodurch auch der erste Verein 1994 in Leoben in der Steiermark gegründet wurde.

Zurzeit gibt es in Oberösterreich neun aktive Gruppierungen, die Floorball spielen und in den regionalen 1-2-Tages Turnieren teilnehmen. Mittlerweile existiert schon eine österreichische Meisterschaft im Kinderbereich ab 9 Jahren. Floorball wird bereits an in jeder Schule sehr aktiv gespielt. Jedoch fehlt es an Personen, die sich um die Organisation und Struktur dieser Sportart kümmern. “In Österreich ist Floorball ein noch sehr junger Sport und das Problem ist, dass die Fördergelder überschaubar sind und es auf dieser Plattform auch keine großen Sponsoren gibt. Jetzt sind auch die Ressourcen für die Vereinsarbeit noch sehr gering”, erzählt Alexander Rabengruber, Gründer und Präsident des OÖ Floorball Verbands.

Jeder kann mitspielen

Von den körperlichen Voraussetzungen her kann jeder Floorball spielen. Man kann ein- oder zweimal im Jahr an einem Turnier teilnehmen, aber dabei sehr vorwiegend um den Spaß, und mitspielen zu können. Die Profis spielen bei Weltmeisterschaften, aber in Oberösterreich steht vor allem die Freude zum Spiel im Vordergrund. “Jeder kann Floorball spielen. Es gibt auch vom oberösterreichischen Verband die entsprechenden Unterstützungen, die wir auch vor Ort bei den Trainings erhalten”, erklärt der Präsident, der immer wieder die Kinder U-13 in Haag trainiert. “Wir bieten jegliche Unterstützung, auch das Equipment betreffend, die wir mit unseren finanziellen Mitteln zu Verfügung stellen können.”

Die Regeln sind ganz einfach

“Wenn wir in die Schulen gehen, setzen wir uns zehn Minuten mit den Kindern zusammen: Mit jedem bespricht man die Grundsätze; immer die Schläger-Haltung und gibt ihnen fünf, sechs Grundregeln, die aber sehr wichtig sind, um Verletzungen zu vermeiden,” meint der Chef, der selber in den Studenten-Weltmeisterschaften gespielt hat. “Wenn man die Grundregeln verstanden hat, kann man schon drauf los spielen. Man lernt relativ schnell die nötigen Fähigkeiten dazu. Alle anderen Regeln kommen mit der Zeit, da gilt es natürlich dann noch die Feinheiten zu erlernen”.

Die Eigenart des Hallensports

Das Besondere ist hier der Teamgeist. Floorball ist ein Teamsport, der begeistert. Es ist ein sehr schneller Sport, bei dem die ganze Spielzeit spannend ist. Beim Floorball hat man den Schläger als Kontaktzone und tut sich viele leichter als beim Fußball, da dadurch ein geringeres Verletzungsrisiko gilt.

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