„Stabil trotz Herausforderungen“
Achleitner besucht Betriebe im Bezirk Grieskirchen
- Betriebsbesuch bei Genböck Haus – v.l.: Landtagsabgeordneter Günther Baschinger, Markus Achleitner und Helmut Möseneder, Geschäftsführer Genböck Haus.
- Foto: Land OÖ/Margot Haag
- hochgeladen von Cornelia Karrer
Im Rahmen seines Bezirkstages schaute sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) einige Unternehmen im Bezirk Grieskirchen genauer an. „Die Gespräche mit den Unternehmerinnen und Unternehmern haben gezeigt, dass die Betriebe stabil aufgestellt sind, auch wenn sie vor den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen nicht verschont bleiben“, resümierte Achleitner.
BEZIRK GRIESKIRCHEN. Am Programm standen Besuche bei Genböck Haus in Haag am Hausruck, Strompuls GmbH in Geboltskirchen und Leidinger Nutzfahrzeuge in Neumarkt am Hausruckkreis. „So unterschiedlich die einzelnen Betriebe auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind in ihrem Bereich absolute Spezialisten und können sich damit auch in einem schwierigen Marktumfeld behaupten“, fasst Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) zusammen.
Fachkräftebedarf steigt
Dass die Unternehmen im Bezirk erfolgreich agieren, spiegelt sich auch in den Arbeitsmarktzahlen von vergangenem März wider. Grieskirchen zählt in Oberösterreich zu den Bezirken mit der niedrigsten Arbeitslosenrate. „Auch im Bezirk Grieskirchen sieht man, dass der Fachkräftebedarf weiter steigen wird. Deshalb setzen wir gerade im Rahmen unseres Standortprogramms für Arbeit in Oberösterreich 'upperWork 2025' auf eine bedarfsgerechte Qualifizierung“, erklärt Achleitner.
Was ist „upperWork 2025“?
Insgesamt steht im Rahmen des heurigen Standortprogramms für Arbeit in Oberösterreich „upperWork 2025“ ein Gesamtfördervolumen von 385 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind 18 Millionen Euro mehr als im verganenen Jahr. Rund 128.650 Menschen sollen von der Initiative profitiere. Schwerpunkte des Programms seien die Stabilisierung des Arbeitsmarktes, die nachhaltige Integration von Arbeitslosen, eine zukunftsorientierte Ausbildung und eine gezielte Fachkräftesicherung.
Regionale Grünzone aktuell in Abstimmung
lebenswerte Regionen wie der Bezirk Grieskirchen entstehen laut Achleitner nicht nur durch ausreichend Arbeitsplätze, sondern auch durch intakte Naturräume. „Derzeit ist die Regionale Grünzone Wels-Grieskirchen in Ausarbeitung. Damit wird eine Fläche von rund 46.000 Fußballfeldern vor Umwidmung in Bauland geschützt. Knapp 17.000 Hektar der neuen Grünzone sind Ackerflächen, die damit ebenso vor Umwidmung in Bauland geschützt werden“, erläutert der Landesrat. „Wir setzen die Grünzonen immer unter enger Einbindung der betroffenen Gemeinden um, so auch jetzt im Raum Wels-Grieskirchen.“ Derzeit laufe der Abstimmungsprozess mit 38 Gemeinden im Raum Wels-Grieskirchen sowie auch im Bezirk Linz-Land. Die entsprechende Verordnung soll noch vor dem Sommer von der Oö. Landesregierung beschlossen werden.
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