Pöttinger weiht Standort Stritzing ein
Eröffnung und Spatenstich zugleich

Gemeinsam durchschnitten Bürgermeister Karl Furthmair, Heinz Pöttinger, Doris Hummer, Laurenz Pöttinger, Max Hiegelsberger, Jörg Lechner und Klaus Pöttinger das symbolische rote Band zur Eröffnung der ersten Produktionshalle in St. Georgen.
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  • Gemeinsam durchschnitten Bürgermeister Karl Furthmair, Heinz Pöttinger, Doris Hummer, Laurenz Pöttinger, Max Hiegelsberger, Jörg Lechner und Klaus Pöttinger das symbolische rote Band zur Eröffnung der ersten Produktionshalle in St. Georgen.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Michaela Klinger

Nach langer Planungszeit und vielen überwundenen Hindernissen, unter anderem die Bewahrung eines Wildtierkorridors, konnte die Firma Pöttinger die erste Etappe ihres neuen Werks in St. Georgen bei Grieskirchen feierlich einweihen. Das Unternehmen steht nicht still: Mit der Eröffnung der ersten Produktionshalle ging der Spatenstich für die zweite Halle einher.

ST. GEORGEN/GRIESKIRCHEN. Gemeinsam mit den geladenen Ehrengästen Bürgermeister Karl Furthmair, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, Nationalratsabgeordnetem Laurenz Pöttinger und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger durchschnitten die Pöttinger-Eigentümer Klaus und Heinz Pöttinger und Geschäftsführer Jörg Lechner das symbolische rote Band zur Eröffnung des neuen Pöttingerwerkes in Stritzing. Es handelt sich - neben dem Stammwerk in Grieskirchen und den Niederlassungen in Bernburg (DE) und Vodnany (CZ) um den mittlerweile vierten Standort des Grieskirchner Leitbetriebes. In nur einjähriger Bauzeit wurde mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro diese erste Ausbaustufe realisiert. Dabei entstand eine Hallenfläche von 6.300 Quadratmetern mit derzeit rund 60 Beschäftigten, die Großschwader und Rundballenpressen bauen. Dies ist aber erst der Anfang, sollen letzten Endes doch 45.000 Quadratmeter Produktionsfläche auf dem 17 Hektar großen Betriebsgelände entstehen. Mehr als 600 Personen sollen in den kommenden Jahren einen Arbeitsplatz im vor 150 Jahren gegründeten Familienunternehmen finden.

Nach Eröffnung folgte Spatenstich

Um den weiteren Wachstumskurs flexibel begleiten zu können, konzipierte Pöttinger die neue Fertigungsstätte mit einer herausnehmbaren Außenwand. Diese erleichtert die geplanten Ausbaustufen ungemein, die durch die anhaltend gute Auftragslage und das eingeschränkte Platzangebot im Stammwerk in Grieskirchen erforderlich sind. Als nächstes steht der Bau einer 6.300 Quadratmeter großen Lackierhalle auf dem Programm, für die das Erfolgsunternehmen weitere 34 Millionen Euro in die Hand nimmt und die bis Herbst 2022 fertiggestellt werden soll. Hierfür erfolgte unmittelbar nach der Eröffnung der ersten Produktionshalle der Spatenstich mit den Ehrengästen. 2023 soll schließlich eine dritte Halle folgen, bevor 2025 schon Halle vier realisiert wird.

400 Millionen zum Greifen nah

Trotz Corona erfreut sich Pöttinger einer guten Auftragslage und hofft heuer erstmals die 400 Millionen Euro-Umsatzmarke zu knacken. „Wir freuen uns über die positive Geschäftsentwicklung, wollen das Momentum der Nachfrage nutzen und über Ausweitung der Distribution und Einführung neuer Produkte Nachhaltigkeit erwirken", zeigt sich Gregor Dietachmayr, der Sprecher der Geschäftsführung, erfreut über die weiteren Ausbauschritte.

Zurück zur Natur

Der Landmaschinenbauer ist sich seiner Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt bewusst. Darum setzte er bei der Errichtung der neuen Gebäude auf Nachhaltigkeit:

  • So wurde der nachwachsende Baustoff Holz großzügig eingesetzt.
  • Mit einer Dachbegrünung wird die Bodenversiegelung auf ein Minimum reduziert.
  • Um die Restwärme der Prozesse optimal zu nutzen, wurde eine Fußbodenheizung realisiert.
  • Energiesparende Maßnahmen wie die Nutzung von LED-Technologie, hochwertige Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung sind gelebter Standard bei Pöttinger.

Die naturbelassene Außengestaltung fördert die Biodiversität: Mit einem Blühstreifen von rund 6.000 Quadratmetern vor dem Werk und einigen Bienenvölkern wird ein weiterer Akzent auf Umwelt und Natur gesetzt. So produziert der Landmaschinenhersteller nicht nur große Geräte, sondern auch süßen Blütenhonig. „Es entstehen auch Wald- und Parkflächen als Freiräume für die Mitarbeiter“, erzählt Jörg Lechner. "Umweltschutz darf nicht im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit stehen, sonst kommen wir nicht weiter."

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