Kaineder zu Besuch
Grieskirchen baut klimafreundlich mit Holz

Stefan Kaineder (Mitte) und Bernhard Waldhör (rechts) besichtigten Grieskirchens Baustellen.
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  • Stefan Kaineder (Mitte) und Bernhard Waldhör (rechts) besichtigten Grieskirchens Baustellen.
  • Foto: Waldhör
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Landesrat Stefan Kaineder besuchte die Bezirkshauptstadt und warb für nachhaltigen Holzbau.

GRIESKIRCHEN. Im Rahmen seiner Tour durch den Bezirk Grieskirchen traf sich Klimalandesrat Stefan Kaineder in der Bezirksstadt mit Stadtrat Bernhard Waldhör. Geschäftsführer und Holzbaumeister Bernhard Pointinger präsentierte den beiden sein Holzbauprojekt am Dr. Müllnerplatz. Landesrat Kaineder zeigte sich begeistert über den kompromisslosen Zugang von Pointinger, ökologische und nachhaltige Bauwerke zu errichten.

Auch auf Landesebene möchte Klima-Landesrat Stefan Kaineder eine Zeitenwende einleiten und den Holzbau als Klimaschutzmaßnahme ins Zentrum rücken: „Ich sehe im Holzbau großes Potenzial. Das hat eine wirtschaftliche Perspektive, aber auch Klimaschutzaspekte. Die Bäume, die jetzt teilweise ohne unser Verschulden aus den Wäldern geholt werden müssen, verarbeitet von unseren Sägewerken, verbaut von unseren Zimmerleuten in den Ortschaften, speichern CO2 im Gebäude und stellen am Ende ihrer Lebensdauer keinen Sondermüll dar. Holzbau heißt klimaneutral bauen und sanieren.“

Was die Kosten dämpft schadet oft der Umwelt



Wenn die öffentliche Hand als Auftraggeber auftritt, müssen diese nachhaltigen Aspekte in den Vordergrund gerückt werden. Derzeit ist das sogenannte Kostendämpfungsverfahrens gängige Praxis: Die vordergründig günstigste Bauweise wird bevorzugt. Dabei werden jedoch die Lebenszykluskosten, also auch die künftigen Entsorgungskosten in die Gesamtkalkulation nicht eingerechnet.

„Leider wird hier vom Land Oberösterreich noch der falsche Weg gegangen“, kritisiert Waldhör. Auch in Grieskirchen sind aktuell zwei kommunale Gebäude davon betroffen. Denn der neue Kindergarten war ursprünglich in Holz geplant und beim „Haus der Musik“ muss ebenso auf einen Massivbau mit herkömmlichem Vollwärmeschutz umgeplant werden.

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