Regionalitätspreis 2021
Täglich 2.800 Becher Kakao, Joghurt und Co

Im Schuljahr 1995/1996 gründeten Rudolf (Bild) und Antonia Hinterberger den Betrieb "Schulmilch Hinterberger" in Waizenkirchen.
  • Im Schuljahr 1995/1996 gründeten Rudolf (Bild) und Antonia Hinterberger den Betrieb "Schulmilch Hinterberger" in Waizenkirchen.
  • Foto: BRS/mef
  • hochgeladen von Florian Meingast

Beinahe 2.800 Becher Eiskaffee, Voll- und Vanillemilch, Kakao sowie Joghurtdrinks – das sind etwa 700 Liter Milch – liefern Antonia und Rudolf Hinterberger pro Tag an bis zu 68 Schulen und Kindergärten in den Bezirken Grieskirchen und Eferding.

WAIZENKIRCHEN. Gegründet haben die beiden den Betrieb "Hinterberger Schulmilch" – den Nominierten für unseren heurigen Regionalitätspreis in der Kategorie "Land- und Forstwirtschaft" – im Schuljahr 1995/1996. "Damals fingen wir ganz klein an. Während dieser Zeit belieferten wir drei Schulen mit etwa 80 der gefüllten kleinen, braunen Glasflaschen mit dem weißen Deckel. Mit der Zeit erhielten wir dann immer mehr Anfragen", sagt Rudolf Hinterberger. Den größten Zuwachs erlebte das Ehepaar, als es 2012 den Schulmilchbetrieb Grabmayr übernahm.

Im Jahr 2010 sind die beiden von Glasflaschen auf Kunststoffbecher umgestiegen. Das hat unter anderem mit dem Aufwand, diese nach dem Benutzen gründlich zu reinigen, zu tun. "Nachdem wir die leeren und übriggebliebenen vollen Becher wieder aus den Schulen geholt haben, wandern sie ins Altstoffsammelzentrum, kurz ASZ, Waizenkirchen", sagt Hinterberger.

50 Kühe und Jungrinder

Die Milch für die selbstgemachten Produkte stammt von den etwa 50 Kühen und ebenso vielen weiblichen Jungrindern. "Die Tiere leben auf unserem Hof in einem Laufstall und geben jährlich etwa etwa 400.000 Milch. Während der Ferienzeit wird sie übrigens an eine Molkerei verkauft", sagt Hinterberger. Damit die Tiere "ihre Leistung" auch erbringen können, legt er großen Wert auf deren Futter. So stammen die Inhaltsstoffe des Kraftfutters bis auf den Soja aus eigenem Anbau. Auch auf das Wohlbefinden der Tiere achtet der Landwirt. "Die Kühe können sich im Stall nämlich von einer 'Kuhbürste' massieren lassen", sagt Hinterberger.


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