Gästerekord in der Vitalwelt

Tourismusdirektorin Karin Pernica mit dem Vorsitzenden des Tourismusverbandes Manfred Stroissmüller.
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BAD SCHALLERBACH. „Noch nie gab es so viele Gäste in der Urlaubsregion Vitalwelt Bad Schallerbach“, ziehen Tourismusdirektorin Karin Pernica und der Vorsitzende des Tourismusverbandes Manfred Stroissmüller über das Jahr 2016 Bilanz. 136.650 Gästeankünfte entsprechen einer erfreulichen Steigerung von 5,72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Nächtigungszahlen von 492.006 liegen in den sechs Mitgliedsgemeinden teils über den Erwartungen.
Die Nächtigungsentwicklung der gewerblichen und privaten Gastgeber in der Urlaubsregion Vitalwelt Bad Schallerbach war im zurückliegenden Kalenderjahr erfreulich positiv. Allein in Bad Schallerbach konnten um 6,32 Prozent mehr Gäste als 2015 in den Hotels, Pensionen und Privatunterkünften des Thermenorts begrüßt und damit eine Nächtigungssteigerung von 6,67 Prozent (ein Plus von 11.638 Nächten) erzielt werden. „Vor allem die Drei– und Vier-Sterne-Kategorie legte in Bad Schallerbach mit zusätzlichen 9.640 Nächten überdurchschnittlich zu“, unterstreicht Hotelier Stroissmüller.
Überraschend erfreulich war die Entwicklung in Gallspach mit 8,47 Prozent mehr Nächtigungen. Der seit sechs Jahren im Luftkurort anhaltende Abwärtstrend hat sich somit erstmals gedreht. Dazu beigetragen hat unter anderem die neue Vitalwelt-Buchungsplattform, die vom Tourismusverband seit Mai 2016 den Vermietern geboten wird. Davon profitierten Gallspacher Betriebe überdurchschnittlich.
In Haag am Hausruck schlug die neue Erlebnisbergbahn zwar im Sommerhalbjahr positiv zu Buche, in der Jahresstatistik blieben die Werte von Haag, Grieskirchen und Wallern im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert. Nur in Geboltskirchen gab es durch Reduktion von Betten um 12 Prozent weniger Nächtigungen.

PVA-Erweiterung in Vollbetrieb

Bezieht man in die Nächtigungsstatistik die Bad Schallerbacher Kurheime mit ein, ergibt sich im kumulierten Regionsergebnis ein Minus von 2,76 Prozent. Dieser Rückgang von 25.856 Nächtigungen ist auf den Umbau der Kureinrichtungen der PVA zurückzuführen, der nach modernsten baulichen, technischen und therapeutischen Gesichtspunkten erfolgte und erst seit November abgeschlossen ist.

Digitalisierungs-Offensive wird fortgesetzt

Während im Vorjahr das Angebot an Radtouren und Erlebnisführungen ausgebaut wurde sowie der Verkauf von Vitalweltgutscheinen eine neue Rekordmarke erreichte, hat die Installierung der Online-Buchungsplattform Deskline in der Touristinfo das Anfragenmanagement und den Verkauf von Nächtigungspackages revolutioniert. Mittlerweile sind 80 Prozent aller Betten der Region durch das Vitalwelt-Buchungssystem online buchbar. „2017 planen wir die Digitalisierungsoffensive fortzusetzen und bei allen Vitalwelt-Vermietern das elektronische Meldewesen flächendeckend als Pilotprojekt in Oberösterreich einzuführen“, kündigt Pernica die nächste Neuerung an, die als Basis für künftige intelligente Gästetools dienen soll.

Tourismusdirektorin Karin Pernica mit dem Vorsitzenden des Tourismusverbandes Manfred Stroissmüller.

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