Johann Großruck präsentierte neues Buch

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GRIESKIRCHEN. Der Saal im Landschloss Parz war beinahe zu klein – so groß war der Besucherandrang zur Buchpräsentation von Johann Großruck. Mit "Grieskirchen. Kreisstadt in Oberdonau" befasst er sich mit der Bezirkshauptstadt in der Zeit des "Anschlusses", 1938 bis 1945.

Das Datum der Buchvorstellung ist nicht zufällig gewählt: Genau vor 80 Jahren, am 12. März 1938, ließ Hitler unter dem Decknamen "Unternehmen Otto" Soldaten der Wehrmacht und Polizisten in Österreich einmarschieren. "Heute genau sind die deutschen Gruppen in Österreich einmarschiert. Österreich hat aufgehört zu existieren. Autor Johann Großruck gibt Einblicke, wie es Grieskirchen in diesen sieben Jahr ergangen ist. Jetzt ist es genau an der Zeit sich intensiv mit der Vergangenheit zu beschäftigen, sich dieser zu stellen und aus ihr zu lernen", so Bürgermeisterin Maria Pachner.

Großruck zeigte an dem Abend den Weg Österreichs in den Nationalsozialismus. Und natürlich, wie der Alltag in Grieskirchen in diesen Jahren war. Beispiel: Das Erntedankfest am Adolf-Hitler-Platz (Hauptplatz) im Jahr 1942. "Der feierlich zelebrierte Erntedank galt dann nicht mehr dem Herrgott sondern dem Führer", erklärt Großruck. Wer sich einen genauen Einblick machen möchte, der besorgt sich das Buch oder liest den Artikel dazu.

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