Sanierung – Neuer Glanz für mehr Lebensfreude

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BEZIRK. Wenn ein Haus in die Jahre gekommen ist, ist eine Anpassung an moderne Standards in vielerlei Hinsicht lohnend. Energiesparende und somit Kosten senkende Systeme, die Erneuerung der Gebäudehülle, eine Umstrukturierung des Wohnraums – das sind die häufigsten Gründe für eine Sanierung. Ergebnis ist auf jeden Fall eine Verbesserung der Lebensqualität.

Vorlaufzeit einkalkulieren
Dass ein Sanierungsprojekt penibel durchgeplant werden muss, ist klar. Selbst wenn das Projekt in Etappen abgearbeitet werden soll, ist ein detailliertes Gesamtkonzept ratsam. Der Bauherr sollte vor Inangriffnahme schon genau wissen, was er möchte und wieviel finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Fehler und Ungenauigkeiten können aufwendige und meist auch kostspielige Folgen haben.

Regionalität zahlt sich aus
Otto Möslinger, Bautechniker der ersten Stunde bei der Lagerhaus Bauservice eGen & Co KG am Standort Grieskirchen spricht sich für Regionalität bei Bauprojekten aus: „Betriebe aus der Region sind schnell vor Ort und flexibler in der Koordinierung und Ausführung – und das spart dem Bauherrn Zeit und Geld.“ Wertschöpfung und Arbeitsplätze sollen in der Region bleiben, so die Philosophie der Lagerhäuser. Gute Informationsquellen über lokale Anbieter sind das Branchenbuch, das Internet oder Messen. Der OÖ Energiesparverband berät produktunabhängig und kostenlos – Hilfestellung bei Förderansuchen und –abwicklung inklusive. Planungsbüros kennen sich bei gesetzlichen Bauvorschriften, Bewilligungen sowie bei der Erstellung von Einreich- und Förderunterlagen aus. Bei umfangreicheren Vorhaben sind Baustellenkoordinatoren eine gute Unterstützung. Findige Bauherren scheuen sich auch nicht, andere Bauherren nach ihren Erfahrungen mit deren Unternehmungen zu fragen. Denn positive Mundpropaganda ist ja bekanntlich die beste Werbung.

Nach einer Bestandserhebung vor Ort erstellt der Baumeister zusammen mit weiteren Professionalsten eine Prioritätenreihung, in welcher Reihenfolge die Maßnahmen abgearbeitet werden müssen und begleitet durch die Bauverhandlung. Ob Bausubstanz, Rohrleitungen, Mauerwerk und Fassade oder das Dach erneuert werden müssen, beurteilt der Planer.

An- und Zubauten, Aufstockung von Gebäuden, Dachgeschoßausbau, aber auch der Einbau eines Badezimmers, Mauerdurchbrüche oder der Einbau neuer Fenster und Türen fallen ebenso unter den Sanierungsbegriff wie aufwendige Reparaturarbeiten, welche die Wesensart eines Gebäudes grundlegend verändern, also Erweiterung der Nutzfläche oder umfangreiche Änderung der Raumaufteilung.

Foto Möslinger: Lagerhaus
Foto Haus: Mesi mit freundlicher Genehmigung der Eigentümer

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