Bauprojekt
Wohnanlage am Kalvarienberg sorgt für Unmut bei Anrainern

Die Anrainer (Bild) wollen eine gute Lösung für den geplanten Bau. Das orange Haus im Hintergrund soll abgerissen werden, ein Bau einer Wohnanlage mit zwei Wohnhäusern ist geplant.
2Bilder
  • Die Anrainer (Bild) wollen eine gute Lösung für den geplanten Bau. Das orange Haus im Hintergrund soll abgerissen werden, ein Bau einer Wohnanlage mit zwei Wohnhäusern ist geplant.
  • Foto: Waldhör
  • hochgeladen von Julia Mittermayr

GRIESKIRCHEN. Der Kalvarienberg wird zum Streitpunkt: Direkt in der Siedlung soll eine Wohnanlage gebaut werden – sehr zum Unmut der Anrainer.

"Die geplante Wohnanlage besteht aus zwei Wohnhäusern mit drei bzw. vier Geschoßen, und umfasst insgesamt 14 Wohnungen. Wir Anrainer und sehr viele weitere Grieskirchner halten diese dichte Verbauung für unverhältnismäßig in Bezug auf die Umgebung. Auch entsprechen die geplanten Häuser nicht der Gestaltung der Nachbarbebauung, und passen nicht in das in der Kalvarienbergsiedlung vorherrschende Orts- und Landschaftsbild", so Jürgen Waldhör, einer der Anrainer. Weiteres Thema: Verkehr. Durch die neuen Bewohner würden laut Rechnung der Anrainer drei bis vier Autos hinzukommen bei einer Familie mit erwachsenen Kindern.  Hier fürchten sie Parkplatzmangel, Lärmbelästigung und vor allem erhöhtes Unfallrisiko.

Anrainer: "Sind nicht gegen den Bau"

Was die Anrainer betonen: Sie stellen sich nicht grundsätzlich gegen den Bebau des Grundstücks. "Es geht uns darum, dass die Anlage optisch in die Siedlung mit unseren zweigeschossigen Häusern passt. Wenn man schon jeweils ein Geschoss bei dem geplanten Bau runtergehen könnte, wäre das schon eine ganz andere Sache – auch weil dann weniger Wohnungen und somit auch weniger Park- und Verkehrsprobleme einhergehen", erklärt Waldhör.

Pachner: "Für und Wider abwägen"

Bürgermeisterin Maria Pachner kann die Bedenken verstehen: "Wir haben diese Belange vor den Bauverhandlungen sehr offen und transparent diskutiert. Auf der einen Seite haben wir das Projekt schon vorgeprüft und mit einem Gutachten untermauert – auf der anderen Seite haben wir die Sorgen der Nachbarschaft. Das Für und Wider muss von der Baubehörde jetzt abgewogen werden", erklärt sie gegenüber der BezirksRundschau.

Wie es weitergeht? In etwa zwei Wochen wird der Bescheid eingelangen, ob das Bauprojekt genehmigt wird oder nicht. Falls ja, würden die Anrainer auch in die nächste Instanz gehen.

Die Anrainer (Bild) wollen eine gute Lösung für den geplanten Bau. Das orange Haus im Hintergrund soll abgerissen werden, ein Bau einer Wohnanlage mit zwei Wohnhäusern ist geplant.
Links neben der Kapelle soll die neue Wohnanlage mit zwei Häusern entstehen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen