16.11.2017, 19:00 Uhr

Fit für den Winter – und Verletzungen vermeiden

Weil der Schnee bald kommt, sollte man sich schon jetzt für den Wintersport richtig vorbereiten. (Foto: ARochau/Fotolia)
BEZIRK. Der Winter steht vor der Tür. Höchste Zeit, Bänder, Muskeln, Sehnen und Gelenke für den Wintersport fit zu machen. Damit der Tag auf der Skipiste nicht im Krankenhaus endet, hat eine gute Vorbereitung auf die Wintersportsaison oberste Priorität. Wie man Wintersportverletzungen vorbeugen kann, weiß Hannah Raab, Physiotherapeutin in Grieskirchen.

Verletzungen im Winter
"Die meisten Verletzungen bei Wintersportarten passieren auf der Piste beim Skifahren", so Raab. "Oft erleiden die Betroffenen Bänderrisse oder Knochenbrüche der Extremitäten durch Stürze." Eine optimale Vorbereitung auf den Winter und umsichtiges Fahrverhalten auf der Piste sind daher unerlässlich.

Zu den Ursachen
"Die meisten Verletzungen beim Skisport passieren durch Eigenstürze", erklärt die Physiotherapeutin. "Ursachen dafür sind Überanstrengung, Müdigkeit und Konzentrationsmangel." Regelmäßige Pausen sind daher besonders wichtig. Außerdem sollte man die eigene Ausdauer gut einschätzen können und nicht bis zur völligen Erschöpfung fahren. "Oft passieren diese Stürze bei der letzten Abfahrt, wenn die vorerst genannten Faktoren eintreffen", ergänzt Raab.

Vorbereitung als A und O
Prinzipiell gilt: Je mehr Ausdauer und Kondition man hat, desto geringer ist das Verletzungsrisiko. "Um Verletzungen zu vermeiden, sollte man daher einige Wochen vor der Skisaison ein Muskelaufbautraining, welches die Kraft, Ausdauer und Koordination fördert, beginnen", rät Raab. "Empfohlene Möglichkeiten, sich auf den Winter vorzubereiten, sind beispielsweise Skigymnastikkurse oder die Erstellung eines individuellen Trainingsplanes im Fitnessstu-#+dio."

Erst aufwärmen, dann fahren
"Besonders wichtig ist, sich unmittelbar vor dem Skifahren oder Snowboarden gut aufzuwärmen und während des Fahrens immer wieder Pausen zur Erholung einzulegen", betont Raab. Mit nur wenigen Übungen erhöht das unmittelbare Aufwärmen die Durchblutung, mindert die Reibung von Bändern, Muskeln und Sehnen und reduziert so das Verletzungsrisiko enorm. Zudem sollte man nicht vergessen, regelmäßige Pausen einzulegen und nicht bis zur Erschöpfung zu fahren.
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