26.01.2018, 16:49 Uhr

Neue HandShoe Computermaus schont die Gelenke

HandShoe Maus
Europäische Untersuchungen zeigen, dass im Durchschnitt jeder sechste Büroangestellte an Mausarm oder Tennisarm, wie auch an bestimmten Karpaltunnelsyndromen leiden. Das gehäufte Auftreten dieser Art von Beschwerden, wurde im Rahmen von Grundlagen- und Feldforschung genauer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die gehäuft auftretenden Beschwerden mit der Nutzung der Computermaus zusammenhingen. Zum Beispiel erwies sich das Greifen, sowie das Drücken der Tasten und das Schweben der Finger über den Drucktasten der Computermaus als eine der Hauptquellen der auftretenden Beschwerden.
Greifen und Quetschen wirken sich deutlich negativ auf die tiefe Nackenmuskulatur aus. Um eine Verspannung der tiefen Nackenmuskulatur entgegen zu wirken, muss die sogenannte kinetische Kette von den Fingern bis zu den tiefen Nackenmuskeln entspannt werden und sein. Um in diesem Bereich aber eine Entspannung zu erreichen, ist die Unterstützung von Hand und Unterarm erforderlich, damit die Belastung von Schultern und Armen reduziert werden.
Der Übergang von einer normalen Maus zu einer sogenannten vertikalen sah zunächst wie eine gute Lösung aus. Überanstrengte Muskeln konnten sich entspannen, was als Erleichterung empfunden wurde.
Die Erfahrungen und Untersuchungen auf diesem Gebiet zeigten jedoch, dass im Gegensatz zu dem, was erwartet wurde, Irritationen im Unterarm immer wieder auftraten. Die allgemein angenommene neutrale Handshake-Position hat die Greifkräfte nicht verringert.
Die Kräfte in Fingern und Daumen durch Greifen und Klemmen der Maus führten letztlich weiterhin zu Beschwerden.
Wenn eine Standard- oder vertikale Maus verwendet wird, entstehen übermäßige Spannungen in den Fingern und im Daumen, da die Maus festgehalten und eingeklemmt wird. Nicht nur die Größe einer Maus ist signifikant, sondern wie bereits gezeigt, kann auch ihre Form eine Quelle von Beschwerden sein.
Aus diesen Beobachtungen heraus wurde eine Computermaus entwickelt, die eine volle Unterstützung für Handfläche, Finger und Daumen bietet.
Im Gegensatz zu einer normalen oder vertikalen Maus können durch diese Gestaltung der HandShoe Mouse die Finger sich entspannen, anstatt gezwungen zu sein, ständig über den Schaltern zu schweben.
Obwohl Beschwerden wie Arthritis mit der HandShoe Mouse nicht geheilt werden können, kann das Risiko des erneuten Auftretens dieser Beschwerden letztlich deutlich reduziert werden und ihnen auch durch frühzeitigen Einsatz vorgebeugt werden.
Das Risiko des De-Quervain-Syndroms, eine weitere Beschwerde in den Daumen, wird durch die Verwendung der HandShoe-Maus ebenfalls reduziert.
Bei vermehrtem Einsatz von Computermäusen kommt es häufiger zu einer Hautreizung der Hand. Neuere Untersuchungen führten zu Ergebnissen, bei denen Hautreizungen aufgrund von Reibung über den Desktop bei längerem Gebrauch einer Computermaus berichtet wurden. Ein Auftreten der Verdickung der Haut (Mauskallus) ist eines der beobachteten Ergebnisse.
Die repetitive Reibung, der Druck und die Scherung zwischen der Handfläche und dem Schreibtisch führten offensichtlich sogar zur Entwicklung von Ekzemen.
Das Handflächenstützkonzept der HandShoe Mouse verhindert einen Hautkontakt mit der Unterlage und damit die oben genannten Hautirritationen.
Im Gegensatz zu der allgemein anerkannten Praxis in Bezug auf reguläre Mäuse und die sogenannten ergonomischen Mäuse sollte man keine Handgelenkstütze verwenden, da dies nur die Bewegung einschränkt.
Wenn die Bewegung eingeschränkt ist, muss die Maus vom Handgelenk bewegt werden.
Übermäßige Bewegungen des Handgelenks (Handgelenk-Snap) können zu schädlichen Belastungen des Handgelenks führen, während Unterarm-Muskeln für diese Art von Bewegung sehr aktiv sein müssen. Arbeiten am Handgelenk sollten daher eingeschränkt werden.
Um eine übermäßige Belastung des Handgelenks zu vermeiden, müssen Unterarm und Hand korrekt gestützt werden (Supination bei ca. 25 bis 30 Grad).
Diese neuartige Computermaus (Handshoe Maus) gibt es für Rechts- und Linkshänder mit und ohne Bluetooth in jeweils drei verschiedenen Handgrößen. Um die richtige Maus zu wählen, sollte in jedem Fall die Länge von der Handwurzel bis zur Spitze des Ringfingers gemessen werden. Danach entscheidet sich dann die Größe der anzuschaffenden Maus.
Wer genauere Informationen haben möchte, kann sich an den Vertriebspartner für Österreich wenden, Firma MTP e. U. www.medizintechnik-peters.at
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