23.11.2017, 19:00 Uhr

Schnupfnasen aufgepasst: Was bei Erkältungen hilft

Achtung: Erkältungszeit! Schnupfnasen sollten zu Tees greifen, Kren hilft bei Husten und Halsschmerzen. (Foto: panthermedia_net/Lieres)
BEZIRK. Verstopfte Nase, Halskratzen, Gliederschmerzen und Husten: Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit ist der Körper wieder zunehmend Wind, Regen oder Schnee ausgesetzt. Erkältungen und grippale Infekte sind häufig die Folge. Dass man bei einsetzenden Erkältungen nicht unmittelbar zu Medikamenten greifen muss, weiß Erwin Geiger, Pharmazeut der Christophorus Apotheke in Eferding.

Immunsystem stärken
Ein gutes Immunsystem sorgt dafür, dass der Mensch nicht krank wird. Umso wichtiger ist es deshalb, sich entsprechend für den Winter zu wappnen. "Neben Hausmitteln kann Abhärten das Immunsystem trainieren", so Geiger. "Dabei bereitet man den Körper auf die bevorstehende Kalt-Warm-Umstellung vor." Das gelingt beispielsweise durch Kaltwasserbäder, Saunieren oder Wechselduschen. Regelmäßig angewendet und wohldosiert, bringen die Kältereize den Körper in Schwung und stärken das Immunsystem.

Geheimwaffe Zwiebel
Mit ihren entzündungshemmenden Stoffen wirkt die Zwiebel bei Erkältungssymptomen wahre Wunder. "Die ätherischen Öle und Schwefelverbindungen lösen Husten, das in Zwiebeln reichlich enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem", verrät Geiger. Der Anwendungsbereich reicht dabei von Zwiebelsaft gegen Husten und Halskratzen über Zwiebelwickel gegen Halsschmerzen bis hin zu Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen.

Von Honig und Kren
Mit ihrer antibakteriellen Wirkung sind auch Honig und Kren gute Helfer im Kampf gegen Husten und Halsschmerzen. Honig wirkt nicht nur gegen Krankheitserreger, sondern beruhigt auch die Schleimhäute, fördert die Wundheilung und kann daher sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. "Meerrettich bietet in unterschiedlichen Formen Abhilfe – als Hustensaft und Wickel", erklärt der Pharmazeut.

Abwarten und Tee trinken
Besonders in der Erkältungszeit ist es empfehlenswert, viel zu trinken – vor allem Tees. Durch die warmen Dämpfe werden die Schleimhäute befeuchtet. Die Möglichkeiten sind vielfältig: "Käsepappeltee beruhigt beispielsweise die Schleimhäute und lindert Entzündungen", weiß Geiger. "Spitzwegerich und Eibischwurzel beruhigen Hals und Bronchien, während Kamillen- und Salbeitee desinfizierend wirken und somit Entzündungen lindern. Pfefferminze sorgt hingegen für freie Atemwege." Auch das Gurgeln und Inhalieren von Tees fördert die Heilung von Erkältungsbeschwerden.
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