22.03.2017, 00:00 Uhr

Peuerbacherin pudert den Promis die Nase

Musikvideodreh mit Andreas Gabalier in Wien. (Foto: Andreas Tischler)

Die Visagistin und Make-up-Artistin Bianca Humer hat schon bei vielen Stars Hand angelegt.

PEUERBACH (raa). Für die gelernte Friseurin war schnell klar, dass Haare schneiden und stylen für sie nicht alles sein kann. "Vor drei Jahren habe ich mich als Visagistin selbstständig gemacht", so Humer. "Das macht sehr viel Spaß, und man kommt viel rum." Einfach war dieser Schritt nicht. Nach dem Diplom zur Visagistin wagte sie ihn aber. "Viele der Jungen meinen heute: ‚Dann mache ich mich halt selbstständig, das war's.‘ Das ist verkehrt. Da muss man viel tun, das ist viel Arbeit."

Arbeit mit den Stars

Ihr täglich Brot sind Schmink-Coachings, Make-ups für Bräute und Privatpersonen – bis dann 2015 eine Filmproduktionsfirma aus Deutschland bei ihr anläutete. Schon hatte sie ihren ersten Auftrag mit Andreas Gabalier in der Tasche. Beim Musikvideodreh Gabaliers sorgte sie für das perfekte Aussehen des Stars. Noch im gleichen Jahr folgte schon der zweite Auftrag zum Videodreh für Gabaliers "Hulapalu". "Irgendwie scheint sich meine Werbung doch ausgezahlt zu haben, auch wenn das mit den Social Media heute echt anstrengend ist", betont die 28-Jährige.
"Das erste Treffen mit Gabalier war echt toll", schwärmt Humer. "Sicher war ich nervös, aber es war alles so locker, so lässig." Im Herbst vergangenen Jahres folgte dann Gabaliers "MTV Unplugged", und die Peuerbacherin durfte wieder mit dabei sein. "Mittlerweile kennen wir uns schon, wir sitzen dann auch mal gemütlich zusammen. Das passt voll."
Die Arbeit mit Künstlern nimmt bei Humer neben den "normalen" Schminkjobs immer mehr Raum ein. "Ich bin auch mit Melissa Naschenweng oder mit Marlen Billii unterwegs." Die Liste der Prominenten wird immer länger. "Heuer im Jänner war ich bei den Geissens. Das sind ganz lockere, ganz liebe Leute. Ich konnte alles von ihnen haben." Bislang hat Humer noch keine allzu schlechten Erfahrungen gemacht. "Es gibt immer wieder anstrengende Kunden, genauso wie Bräute, bei denen es aber oft nur die Nervosität ist."
Das ständige Unterwegssein macht ihr sichtlich Spaß. "Ich war im Jänner auch bei der Wok-WM in Innsbruck und beim Opernball in Wien. "Es ist interessant, was man so erleben darf. Ohne die Familie und meinen Partner wäre das nie möglich. Sie unterstützen mich in jeder Hinsicht und können mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten gut umgehen." Mit ihren Liebsten kann sie auch Sorgen teilen. "Es ist nicht immer nur alles schön, vor allem weil man sich Tag für Tag beweisen muss."
Ihre nächsten großen Konzerttermine, wie Schladming, sind schon fixiert. "Ein bisschen stolz darf man schon sein, auch wenn ich bodenständig bin."
"Es ist schön, mit meiner Arbeit ein Teil von Musikvideos zu sein", so Humer über ihren Traumjob.
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