03.08.2016, 13:46 Uhr

Bauern gehen ihrem Boden auf den Grund

(Foto: Josef Voraberger)

Für eine nachhaltige Bodenbearbeitung schauen die Landwirte unter die Erdoberfläche.

GASPOLTSHOFEN (raa). Der Frage, wie man Ackerböden nachhaltig und schonend bewirtschaftet ging Ortsbauernobmann Klaus Raab mit interessierten Landwirten in Altenhof nach. "Es ist unumgänglich, dass wir Landwirte immer am aktuellen Stand von Wissen und Technik sind, denn nur dann können wir auch für kommende Gnerationen die Produktion von heimischen und qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln sicherstellen", betont Raab. Zumal, da waren sich alle einig, der Boden nicht erneuerbar ist und die Neubildung viele hundert Jahre dauert. "Ein gesunder, fruchtbarer Boden erfüllt viele wichtige Funktionen und ist letztlich die Basis für Pflanze, Tier und Mensch", so Raab.


Richtige Bodenbearbeitung

Anhand eines Bodenprofils, einem senkrechten Schnitt in die Erde, beschrieb Referent Norbert Ecker die Beschaffenheit der Äcker. Mit verschiedenen Ackerbaugeräten wurden den Landwirten die optimale Gereinstellung demonstriert. "Ziel ist, dass die Landwirte erfahren, welches Gerät, auf welchem Boden und zu welchem Zweck, richtig eingesetzt wird", beschreibt Ecker seine Vorführungen.


Landwirtschaft und Klimawandel

Große Herausforderungen, so Ecker, bringt der Klimawandel für allem für die Böden mit sich, so Ecker. Nur gesunde und humusreiche Böden können die steigenden Temperaturen und Wetterextreme, wie Starkregen, besser abfedern, sind sich die Experten einig. "Wir gehen in die Tiefe, um von Grund auf zu verstehen, was unser Beitrag für eine nachhaltige Landwirtschaft und einen gesunden Boden sein kann", betonte Ecker.
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