21.12.2017, 09:52 Uhr

BezirksRundschau-Christkind ist seit 2010 ein Erfolg

Diana Schmidt mit ihrem Sohn Felix. Ihnen half die Aktion 2015. (Foto: Auer)

BezirksRundschau-Hilfsaktion konnte in den Bezirken Grieskirchen und Eferding sechs Menschen und dem Verein "Ich bin ich" helfen.

BEZIRKE (jmi). Seit 2010 fliegt das BezirksRundschau Christkind oberösterreichweit für Menschen, die schwere Schicksalsschläge erlitten haben. Allein in den Bezirken Grieskirchen und Eferding kamen bis 2017 rund 87.000 Euro zusammen. Sechs jungen Menschen sowie dem Verein "Ich bin ich" (2016) konnte dabei geholfen werden. Einer dieser Menschen ist Felix Schmidt aus Hofkirchen. Der heute Achtjährige leidet seit seiner Geburt an Zerebralparese und sitzt im Rollstuhl. Dank der vielen Spenden bei der Aktion 2015 konnte sich die Familie den lang ersehnten Schwenksitz fürs Auto anschaffen. „Der kostet neu um die 10.000 Euro, den hätten wir alleine nicht finanzieren können“, erklärt Mutter Diana Schmidt.

Interesse an Krankheit

Nicht nur finanzielle Unterstützung erhielt die Hofkirchner Familie: „Es sind auch Leute gekommen, die an Felix' Krankheit interessiert waren und uns auch direkt gefragt haben, was wir benötigen.“ Der Familie steht ein hartes Jahr bevor: 2018 wird Felix an den Beinen operiert. Danach muss sich die Muskulatur erneut aufbauen, viele Therapien sowie Reha stehen am Plan. „Ich fürchte mich wahnsinnig vor dieser Operation. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Es ist ein Schritt zur eigenen Gehfähigkeit, die müssen wir wagen“, so Mutter Diana.
Im Winter 2012 konnte Familie Peters in Prambachkirchen unter die Arme gegriffen werden. Sohn Julian, damals 22 Jahre, war eine Notgeburt und sitzt im Rollstuhl. Die Spenden ermöglichten die dringend benötigte Rollstuhlrampe zum Hauseingang. „Ich war heilfroh, diese Rampe gekauft haben zu können“, so Mutter Elvira Peters. Der 27-Jährige geht einer fähigkeitsorientierten Beschäftigung nach. „Es macht ihm Spaß, unter Leuten zu sein. Ich bin froh, dass das gut funktioniert.“ Die nächste Zeit muss die Familie noch die Zähne zusammenbeißen: Julian ist an beiden Beinen operiert worden, muss noch liegen bleiben.


Wieder fliegen können

Für die Zukunft wünscht sich Mutter Elvira, dass „er eine schöne Unterbringung hat, denn man muss ja auch an die ferne Zukunft denken“. In der nächsten Zeit wünscht sie sich für Julian einen Hubschrauberflug: „Wenn er wieder ganz gesund ist, möchte er unbedingt wieder mitfliegen.“
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