14.06.2017, 15:47 Uhr

Greenice beim Electric Love Festival: "Bin extrem motiviert"

Bringt seit vier Jahren das Publikum zum Tanzen: Fabian Grüneis alias Greenice. (Foto: Johann Paul Schmidt)

Wer beim Electric Love Festival am Salzburgring dabei ist, sollte sich den 5. Juli merken. Der Waizenkirchner Fabian Grüneis alias Greenice wird bei der Opening-Party im „Club Circus“, der zweitgrößten Bühne des Festivals, rocken.

WAIZENKIRCHEN. Wie man die Menge zum Tanzen bringt, Nervösität auf der Bühne und die nächsten Ziele – die BezirksRundschau hat vor dem großen Auftritt in Salzburg bei Fabian Grüneis (20) alias Greenice nachgefragt.

Was darf man von dir auf dem Electric Love Festival erwarten?
Greenice: Für mich ist der Auftritt auf dem heurigen Electric Love Festival ein besonderer. Bei dem vergleichsweise kurzen Aufritt, halbe bis eine Stunde, überlegt man sich schon, welche Musik man spielt. Das sollen Songs sein, die einem am Herzen liegen. Wichtig ist: Aktuelle Musik spielen und auch schauen, wieviele Leute da sind.

Ist man vor so einem Auftritt nervös?
Als nervös würde ich es nicht bezeichnen. Es ist trotzdem nur ein Auftritt. Ich bin ja schon normale Discos und Feste gewöhnt. Das Electric Love ist natürlich das Nonplusultra in Österreich. Ein gewisser Respekt ist da. Nervös also nicht, dafür extrem motiviert.

Wie garantiert man gute Partystimmung?
Natürlich braucht man ein gutes Publikum. Es ist sehr wichtig, dass die Leute motiviert sind und dazu gehören auch die aktuellsten Hits. Als DJ muss man auch dementsprechend Motivation geben und mit dem Publikum sprechen um Stimmung zu erzeugen. Das Publikum anheizen heißt auch die richtige Abwechslung von Klassikern, bei denen jeder mitsingt und aktueller Musik zum Tanzen finden.

Was, wenn es mal nicht so klappt?

Ich stehe jedes Wochenende zwei bis viermal als DJ auf der Bühne. Da ist natürlich nicht jeder Aufritt immer nur gewaltig. Es gibt auch Abende, an denen Lokale nicht so gut besucht sind. Es ist schon sehr schwierig, wenn von Haus aus nicht viele Leute sind und keine Stimmung ist. Bei wenig Leuten braucht man einen anderen Stil als wenn das Haus bummvoll ist. Als DJ sollte man anpassungsfähig sein – das ist die Challenge.

Dieser Challenge gehst du mittlerweile schon länger nach ...
Ich bin seit ungefähr vier Jahren unterwegs. Angefangen habe ich auf einer Geburtstagsparty eines Freundes. Das hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich mit der Zeit auf kleineren Geschichten wie Maturabällen und Privatpartys weitergemacht habe. Dann sind noch Discotheken dazugekommen und das führt zum nächsten. Im Empire in St. Martin darf ich regelmäßig spielen. Mit jedem neuen Auftritt mache ich eine neue Erfahrung, die mir auch für zukünftige Auftritte etwas bringt und meine Chancen verbessert. Ich hoffe, dass noch viel kommt.

Was sind die nächsten Ziele?
Schwierig zu sagen – neue Auftritte, neue Locations, größere Events. Mein bisheriges Ziel war das XJam und das Electric Love Festival. Mein nächstes Ziel wäre beim Electric Love auf der Mainstage zu spielen – das wär gewaltig! Und natürlich Auftritte in anderen Bundesländern und irgendwann mal international.

Apropos international: Darum der Name "Greenice"?
Man braucht natürlich einen guten DJ-Namen – und "DJ Grüneis" war mir zu fad. Mir ist einfach nichts besseres eingefallen und habe einfach meinen Nachnamen übersetzt. Greenice – das hat sich doch nicht so schlecht angehört (lacht).

Übrigens: Greenice verlost noch eine Karte für das Electric Love Festival – wer die ergattern möchte, darf auf seiner Facebook-Site nachschauen.
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