15.10.2014, 09:00 Uhr

Was tun, wenn eine Katastrophe ausbricht

Im Katastrophenzustand zählt jede Sekunde um Menschenleben zu retten. (Foto: Hennerbichler)

Vom Orkan bis zum Schiffsunglück. Was dann zu tun ist, wurde bei der Katastrophenübung geprobt.

ALKOVEN (sol). Ein Flugzeugabsturz mit 43 Verletzten ließ vergangenen Freitag Einsatzkräfte des Samariterbundes bis an ihre Grenzen gehen. Das Gute dabei ist: Alles ist nur eine Übung. Insgesamt 60 verschiedene Einsatzszenarien mit 320 Verletzten wurden vergangenes Wochenende bei der bundesweiten Katastrophenübung "Moonlight 2014" in den Bezirken Eferding, Urfahr-Umgebung und Linz geprobt. "Wir möchten mit der Katastrophenübung Ausnahmesituationen simulieren und die Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten des Samariterbundes stärken. Außerdem sollen die zukünftigen Sanitäter und Einsatzleiter bewusst an ihre psychischen und physischen Grenzen kommen, um zu sehen, wie sie mit Extremsituationen umgehen", so Daniela Kranzl vom Samariter-Übungsleitungsteam. Ein Szenario davon war ein Flugzeugabsturz. Die angehenden Sanitäter und Einsatzleiter bekamen vorher keine Informationen zu dem Unglück. Erschwerend kamen Straßensperren durch Überschwemmungen und ein Stromausfall hinzu. Die Bergung musste mit Booten über die Donau erfolgen. Die Verletzten wurden danach in Camps nach Alkoven und Feldkirchen gebracht. Von Freitag bis Sonntag wurde entlang der Donau von Linz bis Schlögen geprobt.
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