04.10.2014, 02:45 Uhr

Marchtrenker haben auswärts bei Bad Schallerbach die Reißleine gezogen, und zwar mit dem 0:2

Nach dem Match: Ein Bild, das die Herzen der SC-Fans höher schlagen läßt
Bad Schallerbach: Bad Schallerbach | Vier Spiele in Serie waren die Schallerbacher ungeschlagen. Dementsprechend motiviert, um nicht zu sagen: siegessicher gingen sie als Zweitplatzierter in das Match gegen die fünftplatzierten Marchtrenker. Diese wiederum konnten in den beiden letzten Partien gegen den haushohen Favoriten Stadl-Paura und gegen die auswärtsstarken Sierninger mit Unentschieden punkten. Im Vorfeld also eine gute Ausgangsbasis für ein spannendes Meisterschaftsspiel.
Und so begann auch das Spiel. Enorme Laufarbeit, hohes Tempo und in der Anfangsphase eine optische Überlegenheit der Hausherrn. Mit großer Kraftanstrengung und einer prima Abwehrleistung überstanden die Marchtrenker den Sturmlauf der Hausherrn. Aber sie hatten auch Freiräume und kamen zu guten Distanzschüssen. Einen beinharten "Knaller" von Javorovic konnte Goalie Benjamin Kramer nicht festhalten. Der weit von ihm wegspringende Ball fand aber keinen SC-Abnehmer (3.) Auch Prekop versuchte es mit einem Distanzschuss, und wieder war Benjamin Kramer auf dem Posten und lenkte in den Korner ab (27.) Auch in der Eins-zu-eins-Situation zeigte Benjamin Kramer auf und konnte einen Ascic-Ball aus kürzester Distanz abwehren (29.) Was folgte war ein neuerlicher Sturmlauf der Hausherrn . Minutenlang schnürten sie die Mayr/Wagner-Elf ein. Und mit dem Abklingen dieses Sturmlaufes kam es zu einer Gegenoffensive. Hamader Patrick tauchte auf links auf, seine Hereingabe kam zu Kristijan Ascic, der den Ball trocken über die Linie jagte (39.)
Und mit dem 0:1 ging´s in die Pause.
Nach Wiederbeginn setzten die Schallerbacher erneut die besseren Akzente. Konditionell voll austrainiert drückten sie aufs Tempo. Für die Marchtrenker somit die Gelegenheit für einen Konterfußball. Der in der 62. Minute eingewechselte Philipp Peterstorfer wäre beinahe zum Joker geworden - er verfehlte um Haaresbreite (68.) Besser machte er es dann in der Schlussphase: Nach einem Schicklberger-Fersler jagte er die Kugel staubtrocken ins rechte obere Eck (89.) - der Sack war jetzt endgültig zu.
Fazit: Schon in den ersten 15 Spielminuten sprach der Platzsprecher von einer flotten Partie. Und flott ging es bis zum Schlusspfiff weiter. Es gab viele Torchancen auf beiden Seiten, die effektvolleren hatten jedoch die Marchtrenker, daher sprach Marchtrenks Trainer Wagner Erich von einem verdienten Sieg.
Aber auch Schallerbachs Trainer Erich Renner sprach davon, die bessere Mannschaft gewesen zu sein.
Der goldene Mittelweg dürfte also stimmen. Jedenfalls verdienten beide Teams vollstes Lob
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