13.04.2017, 00:00 Uhr

Mobile App als Trainer

Christian Stoiber und Lothar Rangger stellten ihre Idee zur App "Train@Game" beim "120 Sekunden"-Casting vor. (Foto: Auer)

Mit ihrer Web-App wollen Christian Stoiber und Lothar Rangger Kindern Spaß an Bewegung vermitteln.

PÖTTING (jmi). So könnte Sporteln in der Zukunft aussehen: Ein mobiler Übungskatalog soll Betreuer, Eltern, Trainer und Supplierlehrer anleiten, wie Kinder spielerisch trainiert werden können. Diese Vision wollen Christian Stoiber und Lothar Rangger mit ihrem Unternehmen "Sport-Attack" verwirklichen. Sie sind gerade dabei, eine Web-App zu entwickeln, die Koordinations- und Sportübungen anzeigt. Die Idee stammt aus der Praxis: Beide trainieren Fußball-Nachwuchsvereine in der Region wie den ASV St. Marienkirchen oder den SV Luksch Riedau. Daneben führen sie Koordinationstrainings an Schulen, Vereinen und Sozialeinrichtungen durch. „Seit einigen Jahren machen wir Koordinationstrainings mit Kindern. Dafür haben wir bereits einen Katalog voller Übungen angesammelt. Dieses Know-how wollen wir auch schnell weitergeben – am besten in Form einer Webseite oder App. Warum? Damit auch jeder Zugang zu diesen Übungen hat.“


"Spielerisches und kindgerechtes Lernen steht im Vordergrund."

Christian Stoiber

Beim diesjährigen BezirksRundschau-Ideencasting „120 Sekunden“ stellten Stoiber und Rangger ihre Idee bereits vor. Im Laufe des Jahres soll aus der Idee Wirklichkeit werden und die App fertigentwickelt sein. Bis dahin hat das Duo noch viel Arbeit vor sich. „Eine Herausforderung ist sicher, Videos und Trainingszeichnungen zu produzieren, schließlich muss auch die Qualität passen“, erklärt Stoiber. Nutzer sollen dank weniger Klicks eine ganze Sporteinheit auf dem Handy oder PC zu sehen bekommen. Zur Veranschaulichung: Die Einheit startet mit einem Warm-up, es folgt ein Schwerpunktthema (etwa 20 bis 30 Minuten), und ein Spiel bildet den Abschluss. „Wichtig ist, dass Kinder spielerisch an Bewegung herangebracht werden und Spaß dabei haben – damit merken sie gar nicht, dass sie trainiert werden.“ Passend dazu ist auch der vorläufige Name: "Train@Game“.
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