28.08.2016, 15:02 Uhr

Österreich holt die Bronzemedaille – Deutschland ist Europameister

Deutschland ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und holte sich in einem dramatischen Finalspiel gegen die Schweiz.

In einem Herzschlagfinale konnte sich Deutschland gegen die Schweiz durchsetzen.

GRIESKIRCHEN (raa). Aus dem Finaleinzug ist nichts geworden. Aber immerhin konnte die österreichische Nationalmannschaft im Spiel um den dritten Platz überzeugen. 4:2 hieß es am Ende für Österreich.

Enttäuschung überwunden

Das österreichische Nationalteam hat die Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug gut weggesteckt. Vor einer beeindruckenden Kulisse zuhause mit über 3800 Zusehern hatte man das Spiel gegen Italien in den ersten beiden Sätzen gut im Griff. Während sich im dritten Satz bei den Österreichern einige Unsicherheiten einschlichen, kommt Italien immer besser ins Spiel, zeigt eine ebenso starke Leistung wie im Halbfinale gegen Deutschland und kann die nächsten beiden Sätze für sich entscheiden. Nach einer kurzen Pause übernehmen die österreichischen Nationalspieler klar das Kommando. Sie lassen den Italienern mit 11:2 keine Chance. Ebenso im sechsten Satz. Österreich lässt sich die Partie nicht mehr nehmen und holt mit 11:3 im entscheidenden Satz Bronze.

Trainer Martin Weiß zeigt sich nach dem Sieg zufrieden: „Auch wenn ich den beiden Satzverlusten etwas nachtrauere, die zwischenzeitlich unnötige Unsicherheit in die Mannschaft brachten, bin ich sehr stolz auf die Leistung meiner Jungs. Ich denke, dass diese Bronze-Medaille nicht nur für die Mannschaft sehr wichtig ist, sondern auch für das Publikum, dass uns über drei Tage hinweg so großartig unterstützt hat!“. Auch für die zukünftige Entwicklung des Teams ist der Coach zuversichtlich: „Ich habe die Youngsters Gustav Gürtler und Jakob Huemer durchspielen lassen, weil sie für mich die Spieler der Zukunft sind. Ich sehe uns auf einem guten Weg, die Lücke zu Deutschland und der Schweiz weiter zu schließen.“

Deutschland ist Europameister

Europameister wurde der amtierende Weltmeister Deutschland. Im Finale gegen die Schweiz waren die Mannschaften auf Augenhöhe und, wenn man ehrlich ist, eine Klasse für sich. Die Medaillen verlieh Landesrat Michael Strugl mit Bürgermeisterin Maria Pachner.
Die nächste Europameisterschaft findet in zwei Jahren in Deutschland statt.
Schon am Vormittag ging es um die Plätze Sieben bis Fünf. Den siebten Platz belegte Neuling Polen, die Spanien mit 3:1 besiegten.
Beim Spiel im Platz Fünf hatte Tschechien die Nase vorn. Sie ging gegen Serbien mit 3:0 vom Rasen.

Alle Spiele vom Finaltag in Grieskirchen


Spiel um Platz 7 (10:00):
Polen - Spanien 3:1 (11:09, 12:14, 11:09, 11:09)

Spiel um Platz 5 (11:30):
Tschechien - Serbien 3:0 (11:01, 11:05, 11:06)

Spiel um Bronze (13:15):
Italien – Österreich 2:4 (04:11, 06:11, 11:09, 11:07, 02:11, 03:11)

Spiel um Gold (15:00):
Deutschland - Schweiz 4:2 (08:11, 11:03, 07:11, 11:06, 11:08, 11:8)

Zum Bericht über die Eröffnungsfeier und den ersten Spieltag.

Die Höhepunkte des zweiten Spieltags.
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