25.09.2014, 00:30 Uhr

Freizeit-Tipp: Eigenes Obst ist Goldes Wert

Die Arbeit in den eigenen Streuobstwiesen zahlt sich für jeden aus, ist Landschaftsökologin Brigitte Gerger überzeugt.

Brigitte Gerger: Streuobst lässt sich vielfach nutzen

Nicht nur in den Streuobstwiesen von Brigitte Gerger in Burgauberg herrscht Hochsaison. Im ganzen Südburgenland hat hinter den Häusern und auf den Obstwiesen die Apfelernte begonnen.

Typisch für das Südburgenland

Für die Landschaftsökologin und Geschäftsführerin der "Wieseninitiative" haben die heimischen Streuobstbestände einen besonderen Wert. "Sie sind typisch für das Südburgenland, sie sind wertvolle Lebensräume für Tier und Mensch, und sie liefern uns hundertprozentige Naturprodukte."

Gerger nennt rund 120 Bäume ihr eigen: Apfel, Zwetschge, Kirsche, Marille, Nuss, auch selten gewordene alte Obstsorten sind darunter.

Vielfach nutzbare Naturprodukte

Dass viele Leute ihre Streuobstbäume ersatzlos umschneiden, muss nicht sein. "Wer die Möglichkeit hat, eigenes Obst zu nutzen, sollte es auch tun. Äpfel kann man essen, zu Saft oder Essig pressen, zum Kochen und Backen verwenden, dörren oder destillieren", zählt Gerger auf.

Die Arbeit in den Obstwiesen macht ihr Spaß. "Das bringt Muskeln, und ich erspare mir dadurch das Fitnessstudio", schmunzelt sie.
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