Festgottesdienst
Güssing erinnerte an den seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann

Bischof Zsifkovics zelebrierte die Messe zu Ehren des seligen Ladislaus in der Güssinger Basilika mit den Bischofsvikaren P. Lorenz Voith und P. Karl Schauer.
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  • Bischof Zsifkovics zelebrierte die Messe zu Ehren des seligen Ladislaus in der Güssinger Basilika mit den Bischofsvikaren P. Lorenz Voith und P. Karl Schauer.
  • Foto: Gilbert Lang
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Dem Gedenken an den vor 150 Jahren geborenen Ladislaus Batthyány-Strattmann war ein Festgottesdienst in der Basilika Güssing gewidmet. Der "Arzt der Armen", der erster und bislang einziger Selige des Burgenlands ist, sei "Wegweiser christlichen und diözesanen Lebens", würdigte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in seiner Predigt.

Am Grab des Seligen entzündete der Bischof Kerzen, Kinder aus der Pfarre Güssing führten die szenische Darstellung "Die Schätze des Doktor Batthyány" auf. Ein gemischter Chor aus dem Dekanat Güssing sang Franz Stangls "Missa Pannonia". An der Festmesse nahmen zahlreiche Nachkommen des Seligen teil, unter ihnen sein Urenkel Ladislaus Batthyány-Strattmann, das amtierende Familienoberhaupt.

Ladislaus Batthyány-Strattmann (1870-1931)

Ladislaus Batthyány-Strattmann wurde, aus einer alten Adelsfamilie stammend, am 28. Oktober 1870 in Dunakiliti (Ungarn), geboren. 1900 erwarb er das Diplom für Medizin an der Universität Wien. 1898 heiratete er Gräfin Maria Theresia Coreth, der Ehe entsprangen 13 Kinder.

1902 errichtete Batthyány-Strattmann ein Spital in Kittsee, in dem er täglich bis zu 100 Patienten behandelte und jährlich hunderte Augenoperationen durchführte. Nach dem Ersten Weltkrieg übersiedelte die Familie nach Körmend. Bald errichtete Batthyány auch hier ein Krankenhaus. In seinen Patienten sah er immer Christus und betrachtete sich als Werkzeug Gottes bei der Behandlung Mittelloser, denen er auch Geld mitgab.

Nach schwerem Leiden starb er am 22. Jänner 1931 in Wien. Sein Leichnam wurde in der Familiengruft in Güssing beigesetzt. Viele seiner Patienten haben ihn schon zu Lebzeiten wie einen Heiligen verehrt. Der Seligsprechungsprozess wurde 1944 eröffnet und später von den Diözesen Wien, Steinamanger und Eisenstadt weitergeführt. Am 23. März 2003 wurde Ladislaus Batthyány-Strattmann durch Papst Johannes Paul II. in Rom seliggesprochen.

Ein Zitat des Seligen Ladislaus: "Wenn ihr glücklich sein wollt, macht andere glücklich."

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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