Kerstin und Michael heirateten
Mit Maske aufs Tobajer Standesamt

Die Hochzeitsgesellschaft bestand aus Brautpaar (Mitte), Kind, beiden Elternpaaren, Beiständen und Fotografin.
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  • Die Hochzeitsgesellschaft bestand aus Brautpaar (Mitte), Kind, beiden Elternpaaren, Beiständen und Fotografin.
  • Foto: Nadine Zoppel
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Eigentlich war eine Hochzeit mit allem Drum und Dran geplant: mit standesamtlicher Trauung, Ehegelöbnis in der Kirche, mit großer Hochzeitsfeier und Musik. Aber der Corona-Virus machte Kerstin Unger aus Deutsch Tschantschendorf und Michael Mandl aus Bad Blumau einen Strich durch die Rechnung. Aus der Feier mit 80 Leuten wurde eine schlichte amtliche Zeremonie im Gemeindehaus in Tobaj - mit den gesetzlich limitierten zehn Personen und mit Mund-Nasen-Schutzmaske.

Zehn Leute, nicht mehr

"Es war anders, als wir es uns vorgestellt haben, aber es war trotzdem schön", erzählt Kerstin Unger, verehelichte Mandl. Dabei waren neben dem Standesbeamten Jürgen Marth die beiden Elternpaare der Brautleute, die Beistände Benjamin Unger und Andreas Siegl sowie natürlich der kleine Leon, das Söhnchen des Neo-Ehepaars.

Fest-Masken

"Alle sind mit den Masken ins Standesamt gekommen. Aber nachdem alle zehn in nur zwei gemeinsamen Haushalten leben und im großen Saal alle Abstände gewahrt werden konnten, durften wir die Masken während der Zeremonie abnehmen", schildert Kerstin Mandl. Die schicken Masken wurden extra für den Anlass geschneidert und mit Bezeichnungen wie "Bräutigam" oder "Brautmutter" versehen.

Auf 2021 verschoben

Aus der geplanten großen Feier im Gasthaus Wehofer wurde vorläufig nur ein gemeinsames Essen in der Gartenlaube von Familie Unger. "Aber die kirchliche Trauung und die große Feier mit allen Gästen wird nachgeholt. Der neue Termin ist am 10. April 2021", freut sich Kerstin Mandl.

Mit dem Neufestlegen ihrer Hochzeit sind sie nicht die einzigen. "Von den acht in unserem Standesamt terminisierten Trauungen sind schon fünf verschoben worden", berichtet Standesbeamter Marth.

Im Bezirk Güssing haben laut Gilbert Lang, dem Leiter des Bezirks-Standesamtsverbands, bisher acht Trauungen bzw. Verpartnerungen unter Corona-Bedingungen stattgefunden. Die Regelungen über Maskentragen, Abstandswahren und limitierte Personenanzahl bei Eheschließungen gelten vorläufig bis Ende Juni.

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