Liebe, Tod und Drama
Musical "Aida" feierte umjubelte Premiere im Güssing

Das Liebespaar Radames (András Koczor) und Aida (Ramona Tomisser) endet tragisch.
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  • Das Liebespaar Radames (András Koczor) und Aida (Ramona Tomisser) endet tragisch.
  • Foto: Oswald Hager
  • hochgeladen von Martin Wurglits

"Aida" war eine würdige Inszenierung für das Jubiläum "25 Jahre Musical Güssing".

"Aida" ist eines der bekanntesten Werke der Opernwelt, zieht aber auch als Musical das Publikum in den Bann. Den Beweis tritt das Ensemble von "Musical Güssing" an, das sich in seinem Jubiläumsjahr das Stück mit der Musik von Tim Rice und Elton John zu eigen gemacht hat.

Es ist die tragische Geschichte einer unerfüllbaren Liebe, die im alten Ägypten spielt und mit dem Tod endet. Radames (András Koczor), der Feldherr des Pharao, verliebt sich in die gefangengenommene Sklavin Aida (Ramona Tomisser), die in Wirklichkeit eine Prinzessin aus dem unterdrückten nubischen Volk ist. Radames, der nach dem Willen seines Vaters, des machtbewussten Ministers Zoser (Florian Resetarits) die Pharaonenprinzessin Amneris (Susanne Dunst) heiraten soll, gerät in unauflösbare Gewissenskonflikte. Nach Intrigen, Geheimnissen, Kampf und Verrat ergeht das Todesurteil an die beiden Liebenden.

Unter der Regie von Marianne Resetarits wird "Aida" zu einem beeindruckenden Bühnenspektakel. Ramona Tomisser legt in ihre Titelrolle alle Stimm-Power, die sie zur Verfügung hat. Florian Resetarits, András Koczor, Susanne Dunst, Tamás Hompok und Eva Zankl stehen ihr um nichts nach. Die Choreografie von Sophie Kubec setzt die nubische Gefangenenschar ebenso gekonnt in Szene wie die Palastdamen oder die Wäscherinnen am Nil. Die von Olga Gröschl entworfenen imposanten Kostüme halten jeden Vergleich mit der Ausstattung großer österreichischer Musicalbühnen stand. Gleiches gilt für das Live-Orchester unter der Leitung von Belush Korenyi.

"Aida" ist ein würdiger Markstein für das Jubiläum "25 Jahre Musical Güssing". Das Premierenpublikum dankte mit lang anhaltendem Applaus. Die weiteren Aufführungstermine: 27., 28. und 29. September, 4. und 5. Oktober.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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