30er-Zone in Sulz hat sich bewährt

Kümmerten sich um die Auswertung der Verkehrssicherheitsmaßnahme: Ortsvorsteher Günter Berzkovics (links) und Thomas Posch.
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  • hochgeladen von Martin Wurglits

Dass in immer mehr Ortsgebieten 30er-Zonen eingeführt werden, ist offensichtlich. Aber nur selten sind die Auswirkungen einer solchen Tempobeschränkung derart genau dokumentiert wie in Sulz.

In der Hauptstraße

Die dortige 30er-Zone in der Hauptstraße reicht von der Kirche bis zur Ortsausfahrt in Richtung Gamischdorf. "An beiden Enden der Zone haben wir mobile Messgeräte aufgestellt, die dreieinhalb Monate lang die Geschwindigkeit der ein- und ausfahrenden Autos aufgezeichnet haben", berichtet Ortsvorsteher Günter Berzkovics.

Maximum 69 km/h

41.322 Messwerte von Pkw und Lkw wurden registriert. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 33,3 km/h, 63 % der Fahrzeuglenker waren schneller unterwegs als mit den erlaubten 30 km/h. 85 % blieben unter der Marke von 42 km/h. Der schnellste gemessene Einzelwert lag bei 69 km/h.

Merkbare Verlangsamung

"Vor Beginn der Messungen wurde der 30er von vielen Fahrern ignoriert. Dass die Messgeräte nun stehen, hat merkbar zur Verlangsamung beigetragen", sagt Berzkovics, der gemeinsam mit Thomas Posch das Verkehrssicherheitsprojekt abwickelt.

In Sulz soll jedenfalls weiterhin gemessen werden, die mobilen Geräte können auch an anderen Stellen positioniert werden. Zwei weitere Messgeräte wurden für Gerersdorf, zwei für Rehgraben angeschafft. "Eric Szewczuk aus Rehgraben hat vier der sechs Geräte gesponsert", lobt Berzkovics.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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